| FAQ: Antworten auf wichtige Fragen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Meine Tochter liebt eine Frau...
Mein Sohn liebt einen Mann...
Kann ich etwas dagegen tun?
Wie sieht die Zukunft meines Kindes aus?
Wie soll ich damit umgehen?
Mit wem kann ich darüber sprechen?
Wie sehen das andere Eltern?
sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch dich, aber nicht von dir,
Du kannst ihnen Deine Liebe schenken, aber nicht deine Gedanken,
Du kannst ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihrer Seele,
Coming out Day 2011, Videos zum ThemaMit dem Projekt "Es wird besser Schweiz" wurden mehrere Videos zum Thema Coming out gedreht. Auch unsere Vorstandsfreu Sandra Huwyler, Mutter eines schwulen Sohnes, erzählt ihre Gedanken und Erfahrungen. Sehen Sie nach auf youtube. zurück fels Ratschläge für Eltern
Fünf Tipps, wie Eltern damit umgehen können: Homo- und Heterosexualität sind gleichwertige Varianten. Zeigen Sie ihrem Kind, dass Sie seine andere Orientierung akzeptieren, sagen Sie ihm, dass Sie es trotzdem lieben. Fallt Ihnen dies schwer? Dann nehmen Sie ihr Kind neu wahr, lernen Sie es neu kennen. Begeben Sie sich auf diesen Weg mit dem Ziel der vollen Akzeptanz. Suchen Sie das Gespräch und geben Sie sich gegenseitig Zeit. Es ist für beide Seiten unbefriedigend, das Thema einfach zu verdrängen. Informieren Sie sich. Sprechen Sie mit anderen Eltern. -> fels Elterntreff -> Broschüre "Wir Eltern von Lesben und Schwulen" Alle Eltern müssen sich bewusst sein, dass auch ihre Tochter einmal "Ich liebe eine Frau" oder ihr Sohn "Ich liebe einen Mann" sagen könnte. zurück Wir Eltern von Lesben und Schwulen, die gute Broschüre von fels
zurück Wir von felsWir von fels haben verschiedene Schritte unternommen, um Antworten auf unsere Fragen zu finden: Wir haben uns informiert, siehe Bücher! Wir haben wahrgenommen, dass vor uns immer noch dasselbe Kind steht wie vorher, unser Kind, das liebt und geliebt werden will. Wir haben uns geöffnet (geoutet), haben das Versteckspiel gegenüber unserem Umfeld aufgegeben. Dass wir heute gegenüber Verwandten und Bekannten offen über die Lebensweise unserer Kinder sprechen können, hat uns befreit und gestärkt. Wir haben den Spiess umgedreht und setzen uns öffentlich für die rechtliche Gleichstellung und gegen die Diskriminierung unserer homosexuellen Kinder ein. Möchten sie mehr wissen? Haben sie das Bedürfnis mit jemandem zu sprechen, der sich in der gleichen Situation befindet wie Sie? Dann rufen Sie uns doch einfach an! Siehe Kontakte! zurück Elterntreff und regionale KontaktpersonenIhre Tochter oder ihr Sohn hat Ihnen anvertraut, dass sie lesbisch oder er schwul ist. In diesem Moment ist es sehr wichtig, ihr oder ihm Ihre Unterstützung zu signalisieren. Was aber, wenn Sie nach dieser Offenbahrung ratlos sind, sich Ihnen unzählige Fragen stellen oder es Ihnen möglicherweise schwer fällt die Homosexualität ihrer Tochter oder ihres Sohnes zu akzeptieren? Was, wenn Sie ganz einfach mit anderen Eltern sprechen möchten?Möchten Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen? Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung: Elterntreff Eine Austauschgruppe für Eltern, Angehörige, Freundinnen und Freunde von Lesben und Schwulen trifft sich regelmässig in Olten. Nächstes Treffen: Am Dienstag 17. April 2012, 19 h, in Olten. Im Restaurant Bahnhof (Gleis 13) im Saal 1. Stock, Martin Distelistrasse 1 Sie sind herzlich willkommen in einer vertrauten Gruppe mitzumachen. Eine weitere Möglichkeit: Eltern und am Thema Interessierte treffen sich mit lesBiSchwulen Menschen jeden Donnerstag jeweils von 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr in Zug an der Oberallmendstrasse 20a, 4.Stock. Kontaktperson mit Gesprächsmöglichkeit: Sandra Huwyler, Mobile: 076 536 05 62, www.lesbischwul.ch/zug Regionale Kontaktpersonen für individuelle Gespräche Sie haben die Möglichkeit entweder telefonisch oder bei einem abgemachten Gespräch Eltern individuell zu kontaktieren beziehungsweise zu treffen. Dafür stehen folgende Personen zur Verfügung:
Humanwissenschaftliche Sicht zur HomosexualitätUdo Rauchfleisch, Professor für Klinische Psychlogie an der Universität Basel: Nach heutigem humanwissenschaftlichem Kenntnisstand ist Homosexualität eine der Heterosexualität gleichwertige Variante. Angesichts der hohen Dunkelziffer müssen wir sicher davon ausgehen, dass 10 bis 15 % der Gesamtbevölkerung eine gleichgeschlechtliche Orientierung aufweisen. Sie hat überhaupt nichts mit einer psychischen Krankheit zu tun, sondern enthält wie die Heterosexualität auch das gesamte Spektrum von Gesundheit bis Krankheit. Es gibt keinerlei Erkenntnisse, Homosexualität hätte etwas mit Erziehungsfehlern zu tun. Daher wurde die Diagnose Homosexualität bereits vor vielen Jahren aus den internationalen Klassifikationssystemen für psychiatrische Erkrankungen gestrichen. Insofern befindet sich alle die gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht gleichwertig und voll akzeptieren in krassem Widerspruch zu unseren humanwissenschaftlichen Erkenntnissen und verharren auf einer anachronistischen, völlig überholten Position, die heute unhaltbar ist. Was ich schon immer mal loswerden wollte!
Seit es die fels gibt arbeiten viele Eltern von Lesben und Schwulen unstoppbar und unermüdlich für unsere Rechte, kämpfen gegen die Diskriminierung, an Demos halten sie die Köpfe genau so in den rauhen Wind wie ihre Kinder und an Veranstaltungen halten sie nicht ihre Klappe, sondern reissen sie auf... und werden gehört! Wie sehr die fels gehört wurde und wird, zeigt sich an der enorm rasch wachsenden Bekanntheit und den stetig wachsenden Mitgliederzahlen. Selten konnte sich ein Verein in unserer Community so schnell etablieren. Ich wünsche mir auch in Zukunft eine fels, die sich einmischt, die aufmerksam ist und Aufmerksamkeit bekommt. Vielleicht ist die Homepage und damit die Möglichkeit der weltweiten Erreichbarkeit ein neuer Abschnitt für die fels. Ich hoffe sehr, dass es für die fels einfacher wird mit ähnlichen Vereinen in regen Kontakt zu treten und zu bleiben. fels - der Name war nie nur eine Abkürzung des Vereinsnamens, sondern von Beginn an Programm. Das ist allen Beteiligten zu verdanken. Und ich wünsche für die Zukunft der fels, dass es so bleibt und dass aus dem Felsen ein Massiv werden kann. Viel Mut, Kraft, Inspiration und Engagement wünsche ich euch und herzlichen Dank für eure Arbeit. Christine, 5.3.2001 |
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