fels im Corona Modus

fels im Corona Modus

fels Hauptversammlung 2020 digital

fels Vorstandssitzungen als Video Meeting

Öffentliche Anlässe und -Treffen ohne fels

Viele unserer Mitglieder und der Vorstand sind Risikopersonen. Darum halten wir uns mit persönlichen Kontakten wenn möglich zurück. Unsere Tätigkeiten verlagern sich mehr ins Netz: Video Meeting, E-Mail, Facebook, Homepage.

Wir freuen uns auf bessere Zeiten. Möge sich die aktuell labile Situation der Fallzahlen bald zu stabilen, tieferen und berechenbaren Bedingungen verändern.

Ehe für alle – bald geschafft?

Ehe für alle – bald geschafft?

Im Juni hat der Nationalrat die Gesetzesänderung zur «Ehe für alle», angenommen. Mit dabei ist auch der Zugang zur Samenspende und zur Elternschaft für lesbische Paare. Dies mit 124 zu 72 Stimmen! Darüber hat sich die ganze LGBTI* Community wirklich gefreut.

Die komfortable Zustimmung ist der Kräfteverschiebung nach den eidgenössischen Wahlen vom Herbst 2019 zuzuschieben. Dabei wurden die Vertretungen der Grünen und Grünliberalen zahlreicher. Widerstand gegen «Ehe für alle» kommt von SVP, EDP und Teilen der CVP.

Das Geschäft ging dann zum Ständerat. Und dann?

Die Rechtskommission , RK-S, des Ständerates hat am 12. August entschieden die Abstimmung zu Ehe für alle zu verschieben. Rechtspolitiker begründeten das mit dem Bedürfnis weiterer Abklärungen zur Verfassungsmässigkeit der Vorlage. Dies trotzdem der Bericht des Bundesamtes für Justiz die Vorlage bereits als verfassungskonform bezeichnet hatte.

Wir sind enttäuscht. Weiter warten, wir warten schon seit 2013!

Das Geschäft wird nun frühestens in der Wintersession in den Ständerat kommen.

Widerstand erwarten wir neben der SVP auch von Teilen der CVP. Sie lehnen Änderungen des Eherechts grundsätzlich ab oder verstecken sich hinter verfassungsrechtlichen Bedenken.

 

 

Transgender: Erleichterte Namensänderung

Transgender: Nationalrat zur Änderung des Geschlechtseintrags – ohne Altersbeschränkung

Am 24. September sprach sich nach dem Ständerat auch der Nationalrat dafür aus, dass trans und intergeschlechtliche Menschen ihren Geschlechtseintrag auf einfache Weise berichtigen lassen können.

Transgender Switzerland freut sich vor allem, dass sich der Nationalrat in Abweichung vom Ständerat auch zu Gunsten der Rechte von urteilsfähigen Minderjährigen aussprach.

Künftig sollen Menschen, deren amtlicher Geschlechtseintrag nicht ihrer Geschlechtsidentität entspricht, den Eintrag auf dem Zivilstandsamt unbürokratisch und einfach ändern lassen können. Dies sollen sie zukünftig auch ohne Einwilligung ihrer Eltern respektive deren gesetzlichen Vertreter beantragen können.

Auch fels hat mit seiner Vernehmlassung diese Erleichterung für Transgender unterstützt.

 

RK-S verschiebt Vorlage “Ehe für alle”

Die Rechtskommission, RK-S, des Ständerates hat am 11.8.2020 entschieden die Abstimmung über die Ehe für alle zu verschieben. Sie begründet das mit dem Bedürfnis weiterer Abklärungen zur Verfassungsmässigkeit der Vorlage.

Wir sind enttäuscht. Weiter warten, wir warten schon seit 2013!

Wir bleiben jedoch zuversichtlich, dass die RK-S sich bald für die vollständige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren aussprechen wird. Anschliessend wird sich auch der Ständerat mit der Vorlage befassen. Siehe auch www.ehefüralle.ch

Nationalrat entscheidet für Ehe für alle für ALLE

Wir freuen uns!

Der Nationalrat erlaubt die Ehe für alle mit Samenspende und Elternschaft ab Geburt.

Der Nationalrat hat die Gesetzesänderung, mit der gleichgeschlechtliche Paare gleichgestellt werden sollen, angenommen.
In der Schlussabstimmung entschied er sich mit 132 zu 52 Stimmen dafür.

Damit können unsere LGBT* Kinder endlich heiraten, genauso wie es unsere heterosexuellen Kinder können.

Hauptstreitpunkt war die Samenspende und die Elternschaft für lesbische Paare.

Widerstand kam neben der SVP auch von Teilen der CVP.  Sie lehnen die Änderung des Eherechts grundsätzlich ab oder verstecken sich hinter verfassungsrechtlichen Bedenken.

Doch Achtung, es geht weiter. Diese Ehe für alle muss noch vom Ständerat befürwortet werden. Dafür kämpft auch fels weiter mit den grossen LGB-Verbänden.

Das Ehe für alle Komitee ist schon gegründet. Das Team klärt auf, informiert und führt allenfalls einen Abstimmungskampf -> www.ehefueralle.ch

 

 

Ehe für alle, am 11. Juni wieder im Nationalrat

Am Donnerstag, 11. Juni ab 8.00 h, wird der Nationalrat wieder über die Ehe für alle für ALLE entscheiden.

Es geht um die Eheöffnung mit dem Zugang zur Samenspende
und mit dem  Zugang zur originären Elternschaft.

Es gibt Tausende von gleichgeschlechtlich Liebenden in der Schweiz. Diese haben alle eine Mutter und einen Vater und sie haben mindestens eine Schwester oder einen Bruder.

Das sind ebenfalls Tausende von Familien, Familien mit einer lesbischen Tochter und/oder einem schwulen Sohn. Familien, die darauf warten, dass die Ehe endlich vollständig für ALLE  geöffnet wird.

Wir verstehen nicht, dass im Jahre 2020 im Bundesparlament eine Ehevariante mit einem Verbot des Zugangs zur Samenspende und zur originären Elternschaft für unsere Kinder überhaupt verhandelbar ist

Die tatsächliche Gleichstellung wird nur erreicht, wenn gleichgeschlechtliche Paare eine Ehe mit allen Rechten und Pflichten eingehen können. Genauso eine Ehe, wie sie auch verschieden geschlechtlichen Paaren offen steht.

 

Volksabstimmung: Schutz vor Hass gewonnen!

Das Schweizervolk hat am 9. Februar 2020 dafür gestimmt, dass auch Lesben, Schwule und Bisexuelle vor öffentlichen Aufrufen zu Hass und Diskriminierung geschützt werden sollen.

Worum ging es: Wer als Einzelperson beleidigt oder verleumdet wird, konnte sich schon bisher strafrechtlich wegen Ehrverletzung dagegen wehren. Wurde aber eine ganze Personengruppe als solche angegriffen, dann griff dieser Schutz nicht.

Einzelne Bevölkerungsgruppen sind seit jeher viel häufiger Zielscheibe solcher Hassreden, als die Durchschnittsbevölkerung. Deshalb ist es schon seit 1995 strafrechtlich verboten, gegen Personen wegen ihrer Religion, ihrer Rasse oder ihrer Ethnie zu hetzen. Wer also beispielsweise gegen jüdische Menschen als solche, wegen ihres Jüdischseins, Hass sät, macht sich strafbar.

Wer dagegen öffentlich zu Hass und Diskriminierung gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle aufrief, brauchte bislang keine Strafe zu befürchten. Das, obwohl auch sie bekanntermassen in der gleichen Situation und häufig Zielscheibe von kollektiven  Verleumdungen sind.

Das sah das Schweizervolk auch so und hat JA gestimmt und den bestehenden Artikel 261bis im Strafgesetz um das Kriterium sexuelle Orientierung ergänzt.

Dagegen  hatten die evangelikale Kleinpartei Eidgenössisch Demokratische Union und die junge SVP das Referendum ergriffen und sie haben verloren!

Wir danken allen, die JA gestimmt haben.

fels HV 2020 auf schriftlichem Weg

Hauptversammlung 2020 auf schriftlichem Weg,
zur nächsten Hauptversammlung begrüssen wir euch am 24. April 2021.

Der fels-Vorstand hat an seiner Video Sitzung vom 21. April  entschieden, dass die Hauptversammlung 2020 auf schriftlichem Weg durchgeführt wird.

Vorerst wollten wir die Versammlung im Herbst durchführen. Doch solange es keinen Impfstoff und keine wirksamen Medikamente gegen das Corona Virus gibt, wird die Normalisierung unseres sozialen Lebens relativ bleiben, das heisst vorsichtig und stufenweise erfolgen. Unsere Verhaltensregeln werden im Herbst lockerer sein, doch wie, wissen wir nicht. Viele unserer Mitglieder zählen sich zur Risikogruppe. Unsere Selbstverantwortung wird auch im Herbst immer noch gefragt sein. Das veranlasst uns, die HV schriftlich durchzuführen

Gesucht: fels Vorstandsfrauen und -Männer

Dringend gesucht: fels Vorstandsfrauen und -Männer

Wir haben in den letzten 25 Jahren viel erreicht. Doch wir sind noch nicht zufrieden.
Es gibt noch viel zu tun!

Möchten Sie sich engagieren?
für Akzeptanz in Gesellschaft, Politik, Schule, Elternhaus?

Der fels Vorstand muss ersetzt und erneuert werden. Fast alle Mitglieder wünschen in den nächsten 3 Jahren zurückzutreten. Das gilt auch für den Präsidenten.

Melden Sie sich, es ist wichtig,  ja sogar dringend.
Es darf auch geschnuppert werden.

Liebe Grüsse

Der fels Vorstand

Ehe für alle, Gutachten zur künstlichen Befruchtung

Die Rechtskommission schlug mit ihrer Sitzung vom 7. Juli 2018 ein mehrstufiges Verfahren vor. In einem ersten Schritt würde die Ehe für alle mit einer «Kernvorlage» ohne Fortpflanzungsmedizin für Frauenpaare ausgearbeitet werden. Die gemeinschaftliche Adoption wäre damit jedoch möglich. Sie will den Zugang zur künstlichen Befruchtung für lesbische Paare erst mit einem zweiten Schritt realisieren. Begründet wird dies mit dem Hinweis, dass dazu eine Verfassungsänderung nötig sei.  Dies ist jedoch eine umstrittene Frage. Einem lesbischen Ehepaar das Recht auf Familie zu verbieten ist  schwer diskriminierend. Denn über allem steht in der Verfassung das Recht auf Ehe und Familie.

Die LGBTI Organisationen wehrten sich: Sie forderten die vollständige Öffnung der Ehe für alle.

Und sie verbuchten einen Teilerfolg:  Am 14. Februar 2019  (Valentinstag!) tagte die Rechtskommission des Nationalrates erneut. Sie beschloss die Ehe auf gesetzlichem Wege zu öffnen. Sie entschied, neben der Kernvorlage eine zweite Variante in die Vernehmlassung zu geben. Diese zweite Variante öffnet auch für lesbische Paare den Zugang zur künstlichen Befruchtung.

Der Entscheid der Kommission, auch diese zweite Variante in die Vernehmlassung zu geben, wurde von diesem Gutachten wesentlich beeinflusst:

190305_gutachten_ehe   Kurzgutachten zur Frage des Zugangs zu fortpflanzungmedizinischen Verfahren in der Schweiz von Professor Andreas R. Ziegler, Universität Lausanne.

fels freut sich über diese neue Entwicklung. Wir erwarten, dass mit der Vernehmlassung die zweite Variante unterstützt wird:  Die vollständige Öffnung der Ehe mit dem Zugang zur künstlichen Brfuchtung und für die originäre Elternschaft! Jede und jeder kann an der Vernehmlassung teilnehmen und seine persönliche Meinung darlegen. Vor allem gilt das für uns Eltern von LGBT. fels wird sich dazu bei seinen Mitgliedern melden.

Wir sind zuversichtlich,  denn nur damit werden gleiche Rechte für alle geschaffen.