Die Regenbogenkuh, 20 Jahre fels

Die Regenbogenkuh, 20 Jahre fels

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von Hanni Müller:

Hanna Keller, die Gründerin von fels, suchte für unseren Verein ein Signet oder Symbol. Sie sprach von etwas “echt Schweizerischem und in Regenbogenfarben.” Spontan schlug ich vor: “Eine Kuh in Regenbogenfarben!” Sie stimmte zu und unsere Idee war geboren.

Ich kaufte in einem Basler Spielwarengeschäft eine in Brienz geschnitzte Holzkuh und bemalte sie in der bekannten Weise. Hanna war begeistert. Es folgten die Schlüsselanhänger und die Magnete-Kühe in den Regenbogenfarben.

In all den Jahren waren die Regenbogenkühe der Verkaufsrenner an unserem Informationsstand bei unseren öffentlichen Auftritten. Wir erinnern uns an die Übergabe einer Regenbogenkuh an die Präsidentinnen der deutschen Elternorganisation BEFAH im 2001 und 2004 bei unseren Elterntreffen in Berlin.

Nach fast 20 Jahren eröffnete mir der Basler Spielwarenhändler vor einem Jahr, der Brienzer Schnitzer unserer Kühe sei gestorben und es fände sich kein Nachfolger. Als Ersatz bot er mir von der Firma Traufer, welche einfache Kühe mit geraden Beinen verkauft ein Modell an aus dem Jahr 1938. Drei dieser Kühe habe ich bemalt. Vom verstorbenen Schnitzer war noch ein Exemplar im Laden, eine grosse und in alter Manier wunderbar geschnitzte Kuh. Diese kaufte ich und sie sollte die fels-Regenbogen-Jubiläumskuh werden. Ich begann sie auszumessen und stellte fest, dass die bekannten Streifen je anderthalb Zentimeter breit würden.

Ich wurde unsicher, nein, das wird klobig, ging mir durch den Kopf. Eine Jubiläumskuh muss etwas Besonderes sein! So fragte ich einen mir bekannten jungen Basler Künstler, ob er die Kuh bemalen würde, zeigte ihm eine meiner Kühe, fügte aber bei, nicht genau gleich, aber in Regenbogenfarben!

Am 3. März zeigte er mir das Werk! Ich war spontan begeistert: Die Kuh leuchtet in allen Farben! Sie strahlt eine Fröhlichkeit aus und es ist es ist, wie wenn sich die Kuh in den Regenbogen gesetzt hätte. Die Streifen sind da, aber nicht geometrisch genau. Die Farbigkeit überzeugt, nur die genaue Reihenfolge des Regenbogens ist nicht vorhanden, Kunststück! Wenn sich die Kuh in den Regenbogen gesetzt hat, ist alles neu verteilt! Die Punkte ergeben ein lebendiges Bild und das Tier leuchtet in eigenem Glanz!

Und so sehe ich ein exaktes Bild unseres Vereins fels!

Auch wir und unsere Kinder haben uns in 20 Jahren weiterentwickelt. Unsere Söhne und Töchter sind zwar noch immer unsere Kinder, stellen aber in ihrem Beruf ihre Frau und ihren Mann, erheben ihre Stimme, wenn nötig oder sind stille, zuverlässige Schaffer, haben Freundinnen, Freunde, die wir kaum kennen, haben Partner, leben in eingetragener Partnerschaft oder leben als Singles, oder sie leben in Patchwork-Situationen oder in Regenbogenfamilien. Eines aber bleibt, es sind Menschen mit einer Ausstrahlung, eigenständige Wesen und eben immer noch unsere Kinder.

In diesem Sinn soll die Jubiläumskuh ein Zeichen setzen und ein Symbol sein für 20 Jahre fels!

Hanni Müller, Ex Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied des fels

20 Jahre fels, Medienmitteilung

20 Jahre fels, Medienmitteilung

fels, Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen, die  nationale Elternorganisation feiert das 20-jährige Jubiläum. Wir sind Familien mit LGBT Kindern. Wir setzen uns ein für die volle Akzeptanz, für die Gleichwertigkeit und für die Gleichstellung unserer lesbischen Töchter und schwulen Söhne, für alle LGBTs.

Haben Sie solche Bemerkungen auch schon gehört?

„Wir haben nichts gegen Lesben und Schwule im Einzelnen, aber wir wollen nicht, dass d i e heiraten oder dass d i e Kinder
 adoptieren!“  Zitat: Caroline Emcke

Dieses Denken finden wir immer noch bei Politikerinnen und Politikern, bei Erzieherinnen und Erziehern, in der Bevölkerung und sogar bei Eltern von LGBTs. Die Gleichwertigkeit und die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi und Trans* werden damit nicht anerkannt und nicht akzeptiert. Das geht nicht!

Seit 20 Jahren setzt sich fels dafür ein, dass dieses Denken verschwindet. Es ist noch nicht ganz verschwunden, doch es hat sich sehr viel gebessert.

Wir freuen uns und wir danken allen, die uns unterstützt haben. Wir haben einiges erreicht.

Doch es geht weiter: Für Information und Akzeptanz an Schulen und im Elternhaus, in Politik und Gesellschaft, gegen Diskriminierung, für Gleichwertigkeit, für Gleichstellung und für die Ehe für alle.

Auch wir sind Familie: Familien mit LGBT Kindern, mit Kindern die gleichwertig sind. Wir haben uns seit 20 Jahren gezeigt und wir werden weiter sichtbar sein. Denn Sichtbarkeit ist die Voraussetzung für Akzeptanz.

Kontakte:
Fritz Lehre, Präsident fels, 079 209 37 17, 041 240 08 77
Brigitte Schenker-Rietmann, Vizepräsidentin fels, 079 539 46 50, 044 918 05 58

www.fels-eltern.ch          facebook.com/felseltern

Auch schon gehört?

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Habt ihr solche Bemerkungen auch schon gehört?

” Wir haben nichts gegen Lesben und Schwule im Einzelnen, aber wir wollen nicht, dass  d i e  heiraten oder dass  d i e  Kinder adoptieren!”
Zitat: Caroline Emcke

Dieses Denken finden wir immer noch bei Politikerinnen und Politikern, bei Erzieherinnen und Erziehern und sogar bei Eltern von LGBT. Die Gleichwertigkeit und die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi und Trans* werden damit nicht anerkannt und akzeptiert. Das geht nicht!

20 Jahre fels. Seit 20 Jahren setzt sich fels dafür ein, dass dieses Denken verschwindet. Es ist noch nicht ganz verschwunden, doch es hat sich sehr gebessert.

Wir feiern 20 Jahre fels. Wir freuen uns. Wir danken allen, die uns unterstützt haben. Zusammen haben wir viel erreicht.

Doch es geht weiter: Für Information und Akzeptanz an Schulen und im Elternhaus, in Politik und Gesellschaft, gegen Diskriminierung, für Gleichwertigkeit, für Gleichstellung und für Ehe für alle.

Auch wir sind Familie: Familien mit LGBT Kindern. Wir haben uns seit 20 Jahren gezeigt und wir werden weiter sichtbar sein.

Schweiz unterstützt Equal Rights Coalition

Gemeinsame Medienmitteilung der Schweizer LGBT-Organisationen (Dachverband Regenbogenfamilien, fels, Lesbenorganisation Schweiz, Network, Pink Cross, Transgender Network Switzerland und Wybernet)

Die Schweiz tritt internationaler Koalition zur Gleichstellung von Transmenschen, Lesben, Schwulen und Intersex-Menschen bei.

Die Schweiz ist an der Global LGBTI Human Rights Conference in Montevideo der Equal Rights Coalition zur Gleichstellung von Transmenschen, Lesben, Schwulen und Intersex-Menschen beigetreten. Die Konferenz unter dem Motto „Non Violence, Non Discrimination and Social Inclusion“ fand vom 13.–15. Juli 2016 zum ersten Mal in Lateinamerika statt.

Ziel der Tagung war der Austausch von Informationen und guten Beispielen zum besseren Schutz der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Personen. Genauso wichtig waren Gespräche über die finanzielle und die politische Unterstützung von Regierungen, aber auch von nationalen und multilateralen Organisationen, welche die Menschenrechte und die Inklusion von LGBTI-Personen fördern.

Laut den Gründungsstatuten verpflichtet sich die Schweiz, die Menschenrechte von LGBTI-Personen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck oder ihren Geschlechtsmerkmalen, zu fördern. Dabei seien insbesondere der enge Einbezug und die Beteiligung der nationalen LGBTI-Communities wichtig. Nur so werden LGBTI-Personen nicht weiter marginalisiert, sondern es kann für sie ein diskriminierungsfreies Klima geschaffen werden.

Die Schweizer LGBT-Organisationen nehmen den Beitritt der Schweiz zur Gleichstellungskoalition mit Genugtuung zur Kenntnis und freuen sich auf eine produktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Instanzen in diesen Fragen. Die offizielle Schweiz hat mit dem Beitritt zu dieser Koalition einen weiteren erfreulichen Schritt zur Integration von Menschen getan, die sich tendenziell und zu einem guten Teil real weiterhin am Rand der Gesellschaft befinden.

 

 

 

Stiefkindadoption vom Parlament angenommen

Medienmitteilung Bern, 17. Juni 2016
In der Schlussabstimmung hat der Nationalrat der Vorlage zur Öffnung der Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Paare und faktische Lebensgemeinschaften (Art. 264c ZGB) mit 125 JA zu 68 NEIN Stimmen bei 3 Enthaltungen deutlich zugestimmt.  Damit hat sich nach dem Ständerat auch der Nationalrat ganz am Wohl des Kindes orientiert und für die Gleichstellung von Kindern unabhängig des Zivilstandes der Eltern eingesetzt. „Wir sind froh, dass nun die rechtlichen Grundlagen geschaffen worden sind, damit unsere Kinder und Familien endlich gleichberechtigt leben können, und wir hoffen auf rasche Umsetzung der neuen gesetzlichen Bestimmung,“ kommentiert Maria von Känel, Geschäftsführerin des Dachverbands Regenbogenfamilien, die erfreuliche Entwicklung. „Regenbogenfamilien sind Teil der Schweizer Gesellschaft, leben gut integriert und bedürfen derselben Anerkennung und Absicherung wie andere Familien auch.
Sollte ein Referendum zustande kommen, zählen wir darauf, dass sich eine Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die rechtliche Absicherung zum Wohl unserer Kinder entscheiden wird,“ äussert sich Maria von Känel zu den Referendums-Ankündigungen.
Jedes Kind hat Anrecht auf Anerkennung seiner Familie
Gleichgeschlechtliche Paare sind ebenso wie gegengeschlechtliche Paare in der Lage, Kinder zu betreuen, Elternrechte und -pflichten wahrzunehmen, das Wohl ihrer Kinder zu gewährleisten und deren Entwicklung zu fördern. Bereits heute wachsen in der Schweiz tausende Kinder in Regenbogenfamilien auf. Was bisher fehlte, ist ein Gesetz, welches ihre Lebensrealität anerkennt und auch im Fall von Invalidität oder Tod eines Elternteils rechtlichen Schutz bietet. Die Gesetzesänderung im Rahmen der Revision des Adoptionsrechts hat diesen diskriminierenden Missstand beseitigt – denn jedes Kind hat Anrecht auf Anerkennung seiner Familie und die damit einhergehende Absicherung. Das Gesetz ist ein entscheidender Schritt zur Gleichbehandlung und Absicherung von Kindern, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen.
Rechtlicher Missstand
Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, leben in den meisten Fällen mit zwei Elternteilen zusammen. Doch rechtlich wird nur einer von beiden anerkannt. Damit wird den Kindern allein wegen der sexuellen Orientierung ihrer Eltern faktisch die Möglichkeit genommen, rechtlich und finanziell vollumfänglich abgesichert zu leben. Konkret soll durch die neue gesetzliche Bestimmung zum Beispiel sichergestellt werden, dass Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, im Falle des Todes ihres leiblichen Elternteils bei ihrem zweiten Elternteil verbleiben können und nicht fremdplatziert werden. Im Falle des Todes ihres nicht-leiblichen rechtlichen Elternteils haben sie einen Erbanspruch sowie einen Anspruch auf Waisenrente. Des Weiteren wird gewährleistet, dass sie ihren zweiten rechtlichen Elternteil im Trennungsfall weiterhin sehen können und auch einen gesetzlichen Anspruch auf Unterhalt haben.
Kontakt und weitere Informationen: info@regenbogenfamilien.ch Maria von Känel (Geschäftsführerin, Dachverband Regenbogenfamilien) 079 611 06 71

Warum zeigt sich fels an den LGBT Prides?

Es ist sehr wichtig, dass wir an den Prides öffentlich für Gleichwertigkeit und Gleichstellung demonstrieren. Was gibt es Besseres, als unsere LGBTs zu unterstützen. Es genügt nicht passiv zuzusehen.  Zudem, junge LGBTs wissen nicht immer, dass es fels gibt. Darum müssen auch wir neben den anderen Dachorganisationen präsent sein.

Und es wirkt. In der Sonntagspresse nach der Zürich Pride wurde mit der sda Meldung vielfach verbreitet:”Dabei waren unter anderem Regenbogenfamilien, homosexuelle Banker, Post-Mitarbeitende, Sportvereine und Eltern homosexueller Kinder“.

Ziel erreicht. Wir waren sichtbar!

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Auf Wiedersehen am gaywest in Bern am 3. September.

 

 

fels Mitglieder-Werbe-Aktion

Auch wir fels Mitglieder sind gefordert.
Helft mit weitere Mitglieder zu gewinnwn! Beeinflusst eure Angehörigen, eure Freundinnen und Freunde fels als Mitglieder beizutreten. Der neue fels Leporello soll dabei helfen. Das Engagement unseres persönlichen Umfeldes für unsere Ziele hat Gewicht.
In Zusammensrbeit mit allen LGBT Organisationen konnte auch fels die Abstimmung über die CVP Initiative beeinflussen und das unsägliche Heiratsverbot für LGBT’s knapp verhindern.
Wir sind als heterosexuelle Elternorganisation stark. Wir konnten die Geschwister, die Tanten und Onkel, Grossmütter und Grossväter unserer LGBT Töchter und LGBT Söhne und unsere eigenen Freundinnen und Freunde dazu motivieren mit einem NEIN die CVP Initiative zu versenken. Wir danken allen für ihren Einsatz.
Ja, wir sind viele, sehr viele! Das gilt auch für die Zukunft:
Gemeinsam für Gleichwertigkeit und Gleichstellung und damit für Ehe für alle!

Wir starten 2016 eine Mitglieder-Werbe-Aktion. Es geht darum, Lesben, Bi und Schwule zu überzeugen, dass ihre Eltern und Angehörigen, ihre Freundinnen und Freunde sich als fels Mitglieder für ihre Ziele einsetzen könnten.

Chers parents, chers frères et soeurs, chers……

“Chers parents, chers frères et sœurs, chers grands parents, cher.e.s ami.e.s: Nous sommes tous une grande famille. Nous sommes forts ainsi. Convaincre votre entourage de voter NON à l’initiative du PDC est le seul moyen d’empêcher l’interdiction du mariage de vos biens aimés d’une orientation sexuelle et d’une identité de genre différente! Il ne s’agit pas d’argent, il s’agit de valeurs, de l’amour, il s’agit de votre famille, notre grande famille” fels Association des parents et amis des homosexuels!

Liebe Mütter und Väter, liebe…….

Liebe Mütter und Väter, liebe Schwestern und Brüder, liebe Grossmütter, Grossväter, liebe Freundinnen und Freunde: Wir sind eine grosse Familie. Wir sind stark. Ueberzeugt euer Umfeld, dass nur ein NEIN zur CVP Ehe Initiative ein Verbot der Ehe für eure LGBT Lieben verhindern kann. Es geht nicht um Geld, es geht um Werte, berührt die Herzen der Menschen, dann ändert sich auch deren Einstellung.