Ein Schritt gegen Diskriminierung

Der Nationalrat hat Ende September 2018 der parlamentarischen Initiative “Kampf gegen Diskriminierung aufgrund der sexuallen Orientierung” zugestimmt. Neu  sollen auch Hassrede und Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität sowie sexueller Orientierung strafrechtlioch verfolgt werden können.

Doch der Ständerat krebst zurück. Er will den Schutz nur für Lesben, Schwule und Bisexuelle Menschen verbessern, nicht aber für trans- und intergeschlechtliche Menschen.

Nun haben wir ein Gestz, das Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung aber nicht aufgrund der Geschlechtsidentität verbietet.

Die Schweizer LGBTI Dachverbände sind enttäuscht, wir haben auch den Einbezug der Geschlechtsidentität gefordert. Feindlichkeit und damit Diskriminierung  wegen Geschlkechtsidentität  hat damit in der Schweiz weiter ihren Platz.

Doch die Realisierung des neuen Strafartikels ist noch nicht sicher: Die EDU und die Junge SVP sammeln Unterschriften für ein Referendum ergriffen.