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home 18.06.2011: Liechtenstein sagt JA zum Partnerschaftsgesetz. Jetzt hat auch Liechtenstein ein Partnerschaftsgesetz. Mit 68 % JA Stimmen und sehr hoher Stimmbeteiligung befürwortet auch die Liechtensteiner Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Wir gratulieren den LI Organisationen zum Erfolg. Wir von fels sind stolz mit Rat und Tat auch ein wenig dabei geholfen zu haben. zurück18.06.2011: Zürich Pride Festival. fels war auch dieses Jahr wieder am Samstag 18. Juni am Zürich Pride Festival 2011. Auf dem Turbinenplatz führte fels einen Informationsstand und lief zusammen mit GLL und ABQ an der Parade. Wir wurden begleitet von Frauen und Männern des GLL und ABQ Schulprojekltes, GLL, ABQ trugen Transparente und wir die fels Hängefahnen.Warum war dies so wichtig? "Das Anderssein zu leben und die Voraussetzungen dazu zu schaffen, dass es gelebt werden kann, ist eine grosse Herausforderung. Wir müssen nicht nur bereit sein zu zeigen, was und wer wir sind, sondern auch bereit sein, es selbst anzunehmen." schreibt die Stadtpräsidentin Corinne Mauch in ihrem Grusswort zur Zürich Pride 2011. Informationen auf www.zurichpridefestival.ch zurück07.05.2011: Aktionstag Adoptionsverbot in Bern fels war mit einem INFO Stand dabei. Gemeinsam haben wir ein Zeichen gesetzt für das Adoptionsrecht in eingetragenen Partnerschaften und für ein Ende der diskriminierenden Verhältnisse für Regenbogenfamilien. Im Nationalrat werden bald zwei Motionen behandelt. Die grüne Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber fordert die Aufhebung des Adoptionsverbots in eingetragenen Partnerschaften. SP Nationalrat Mario Fehr verlangt die Stiefkindadoption. Der Bundesrat hat die Ablehnung empfohlen!! Seit Frühling 2010 warten Regenbogenfamilien auf eine Antwort des Parlamentes auf die eingereichte Petition für das Adoptionsrecht. Einige Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dem Anliegen ein Gesicht gegeben. zurück07.05.2011: Rede fels zum Aktionstag "Ja zur Adoption". Rede des fels Präsidenten zu: "Ja zur Aufhebung des Adoptionsverbots!" am Aktionstag, Samstag 7. Mai 2011, Bern, Bundesplatz: Liebe Mama's und Mami's Wir sind zusammen eine grosse Familie. Auch wir sind Familie. Nicht nur die Gemeinschaft Mann und Frau und deren Kinder ist eine Familie, die geschützt und gefördert werden soll. Diese Gemeinschaft kann Familie nicht nur auf sich selbst begrenzt beanspruchen. Auch wir sind voll funktionierende Familien in denen Kinder bestens umsorgt sind und sich sehr wohl fühlen. Und denjenigen die denken, in einer Frauen-Partnerschaft fehle deren Kindern das männliche Vorbild rufe ich zu: Wäre ich der Grossvater dieser Kinder, ich würde die Baby's wickeln, die Kleinkinder betreuen und den Schülern bei den Hausaufgaben helfen. Ich würde mich bemühen das männliche Vorbild zu sein. Regenbogenfamilien sind gleichwertig und müssen auch gleichberechtigt behandelt werden. Wir Eltern, wir können nicht nachvollziehen, warum unseren in eingetragenen Partnerschaften lebenden Töchtern und Söhnen die Adoption von Kindern verboten ist. Vor allem akzeptieren wir nicht, dass mit dem Adoptions- und dem Stiefkindadoptionsverbot das Wohl der Kinder nicht beachtet wird. Sichtbarkeit ist die Voraussetzung zur Akzeptanz. Hier auf dem Bundesplatz in Bern sind wir jetzt sichtbar. Wir fordern gleiche Rechte, wir fordern ein Ja zur Adoption. Wir fordern das Parlament auf das Eidgenössische Partnerschaftsgesetz diesbezüglich zu ändern. zurück09. April 2011: Tagung Regenbogenfamilien Am 9. April ging im Kornhausforum in Bern die Nationale Tagung Regenbogenfamilien über die Bühne. In einem bunten Programm aus Podiumsdiskussionen,wissenschaftlichen Vorträgen und einer Ausstellung wurde die aktuelle Situation von Regenbogenfamilien in der Schweiz beleuchtet. Die zentrale Forderung des Dachverbandes ist die Gleichstellung im Adoptionsrecht. Anwesende Politikerinnen und Politiker rechnen mit der Aufhebung des Adoptionsverbots für eingetragene Partnerschaften frühestens im Jahr 2016. Ueber 200 Leute, fanden am Samstag den Weg in den Kornhausforum in Bern, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. „Wir sind überrascht und freuen uns u?ber das grosse Interesse, das uns und unseren Anliegen entgegengebracht wird“, sagte Maria von Känel Scheibling, Vize-Pra?sidentin des Dachverbandes Regenbogenfamilien. Wissenschaftlerinnen aus Psychologie, Soziologie, Rechtswissenschaft und Sozialpsychologie hielten Referate über den aktuellen Forschungsstand zu Regenbogenfamilien. Dieser Begriff bezeichnet Familien, in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender ist. Die Psychologin Dr. Lisa Green aus Konstanz etwa stellte Untersuchungen zu „geplanten lesbischen Familien“ vor. Sie kommen alle zum Schluss, dass lesbische Mu?tter nicht bessere oder schlechtere Mu?tter sind als ma?nnerliebende Frauen. Ebenfalls belegen neueste Forschungen, dass Kinder aus Regenbogenfamilien nicht mehr geha?nselt werden als andere und auch nicht vermehrt homosexuell werden. Es gehe ihnen gleich gut wie Kindern, die in heterosexuellen Beziehungen auswachsen. „Nicht die sexuelle Orientierung der Eltern ist wichtig, sondern das Klima, in dem die Kinder aufwachsen“, sagte Herrmann-Green. Deshalb gebe es keinen Grund, lesbischen Frauen den Zugang zu Reproduktionstechnologien und Adoption gesetzlich zu verbieten, wie das heute in der Schweiz der Fall ist. Dass die Qualita?t der Beziehungen zu Betreuungspersonen ausschlaggebend ist für die gelingende Entwicklung eines Kindes, hielt auch Dr. Heidi Simoni, Leiterin des renommierten Marie Meierhofer Instituts fu?r das Kind in Zu?rich, in ihrem entwicklungspsychologischen Rundgang fest. „Gute Eltern sein hat weder mit dem Geschlecht noch mit der Geschlechter-Ordnung etwas zu tun, sagte sie und stellte die Frage, ob die Konstitution der heterosexuellen Kernfamilien am Ende nicht ein Mythos sei. Ein Höhepunkt der Tagung war das Podiumsgespräch mit drei jungen Erwachsenen, die in Regenbogenfamilien aufgewachsen sind. Sie erzählten, wie sie aufgewachsen sind, welche Erfahrungen sie als Regenbogenkinder gemacht haben und berichteten durchwegs positiv. Ihre offenen und spontanen Voten gingen ans Herz. Den schwulen Va?tern gab der Sozialpa?dagoge Christian Gertsch ein Gesicht. Er sprach in seinem Vortrag von einer grossen Dunkelziffer homosexueller Va?ter und pla?dierte für mehr Sichtbarkeit: Wir müssen uns zeigen, dann kommen auch die Gesetze. Sich zu zeigen und Parlamentarier direkt im Gespra?ch mit den Anliegen von Regenbogenfamilien zu konfrontieren, nannten auch die Politikerinnen und Politiker in der Podiumsdiskussion die vielversprechendste politische Strategie. "Sie müssen sich zeigen, weil die Kinder sonst nicht existieren", sagte Katharina Prelicz-Huber (GP). Derzeit sind zwei Motionen im Nationalrat hängig. Die eine, eingereicht von Prelicz-Huber, fordert die Aufhebung des Adoptionsverbots für eingetragene Partnerschaften. Bei der anderen geht es um das Recht zur Stiefkind-Adoption für eingetragene Partnerschaften und wurde von Mario Fehr (SP) eingereicht. Die Politiker rechnen mit einer Aufhebung der Verbote fru?hestens im Jahr 2016. Am 7. Mai will der Dachverband mit einem Aktionstag auf dem Bundesplatz ein Zeichen setzen. Hintergrund:In der Schweiz wachsen gemäss verschiedener wissenschaftlichen Schätzungen zwischen 6'000 und 30'000 Kinder in Regenbogenfamilien auf. Mit dem Begriff Regenbogenfamilien werden Familien bezeichnet, in denen mindestens ein Elternteil lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender ist. Die Kinder können aus früheren heterosexuellen Beziehungen stammen, in homosexuelle Beziehungen hineingeboren, unter besonderen Umständen adoptiert oder als Pflegekinder aufgenommen worden sein. Nicht die biologische Verwandtschaft wird der Definition einer Regenbogenfamilie zu Grunde gelegt, sondern die soziale Bindung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. zurück15.06.2010, Erfolgreiche Petition "Gleiche Chancen für alle Familien" Für die Gleichstellung eingetragener Paare und ihrer Kinder. Die Petition wurde am 15. Juni 2010 mit gegen 20000 Unterschriften vor dem Bundeshaus eingereicht. Eingetragene Paare sollen künftig gleich adoptieren können wie Ehepaare. Ein neugegründetes Komitee Familienchancen lanciert deshalb die Petition "Gleiche Chancen für alle Familien". Adressat sind der Bundesrat und die Bundesversammlung. Lesben und Schwule können in der Schweiz adoptieren. Allerdings nur, wenn sie ledig sind. Wer in eingetragener Partnerschaft lebt, kann das nicht mehr. Dieses Verbot nützt niemandem etwas und schützt auch niemanden. Für Kinder kann dieses Verbot im Einzelfall auch schwere Nachteile bringen. Zum Beispiel: Eine Frau möchte das leibliche Kind ihrer Partnerin adoptieren, weil der Vater nicht mehr greifbar ist. Das geht nicht. Stirbt dann später die Mutter einmal vor ihrer Partnerin, ist das Kind erbrechtlich erheblich im Nachteil. Von der Stiefmutter hat es nichts zu Gute. Zum Beispiel: Ein schwuler Mann wurde als Pate ausgewählt, damit er sich im «schlimmsten Fall» um das Kind kümmern könnte. Tritt dieser schlimmste Fall tatsächlich ein, ist eine Adoption möglich, aber nur wenn der Pate noch ledig ist. Die Petition fordert: die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit Ehepaaren in Bezug auf Elternrechte und Adoption. die rechtliche Gleichstellung von Kindern, die in eingetragenen Partnerschaften aufwachsen, mit Kindern, die in Ehegemeinschaften aufwachsen. eine Ausgestaltung des Adoptionsrechtes, welche auf Interesse und Wohl des Kindes abstellt, und nicht auf den Zivilstand und die sexuelle Orientierung der adoptionswilligen Personen und Paare. Analog der Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare", welche schliesslich zum Partnerschaftsgesetz geführt hat, verzichtet die Petition "Gleiche Chancen für alle Familien" darauf, konkrete Gesetzesänderungen zu formulieren. Das Komitee will die Diskussion in der Bevölkerung und im Parlament voranbringen mit dem Ziel einer mehrheitsfähigen, gerechten und kindsgerechten gesetzlichen Neuregelung. Am Anfang der Petition steht eine Facebookgruppe beziehungsweise ihr Initiator Adrian Mangold, hetero und Kandidat Mister Nordwestschweiz. Inzwischen hat sich ein Verein aus hetero- und homosexuellen Frauen und Männer gebildet, welches die Verantwortung für die Petition trägt. Inhaltlich ist die Petition mit der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS und der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Elternorganisation fels abgestimmt, welche Komitee und Petition unterstützen. Die Petition ist jezt immer noch hängig, sie wurde vom Parlament noch nicht beraten. Wir werden Sie weiter darüber informieren. Weitere Informationen auf www.familienchancen.ch zurück24. April 2010, Go for Youth Letzten Samstag, dem 24. April 2010, fand in Bern die erste gesamtschweizerische Konferenz für junge LGBT AktivistInnen statt. Initiiert wurde die Konferenz von der neu gegründeten „LGBT Jugend Schweiz", einer gemeinsamen Fachgruppe von PINK CROSS und LOS unterstützt von fels. Die Eröffnungsrede hielt der Berner Regierungsrat Bernhard Pulver. Einen Tag lang tauschten sich erfahrene und zukünftige AktivistInnen im Alter von 16 bis 27 Jahren über ihre Erfahrungen aus, diskutierten Probleme und versuchten herauszufinden, bei welchen Bedürfnissen Handlungsbedarf besteht. Zudem wurden Ideen für zukünftige Projekte gesammelt, von denen einige noch am selben Abend die Planungsphase erreichten. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vernetzung und verstärkte Zusammenarbeit der verschiedenen LGBT Jugendgruppen, Organisationen und Initiativen in der ganzen Schweiz. Bereits an der Konferenz fand ein reger Austausch auch über die Sprachgrenzen hinweg statt. Als Dach möchte „LGBT Jugend Schweiz" dafür langfristig einen Rahmen bieten. Ein wichtiger Schritt dafür ist bereits in Planung: Ende Sommer soll eine Plattform online gehen, auf der sich junge Schweizer LGBT AktivistInnen austauschen können. Die Konferenz war in jeder Hinsicht ein Erfolg: Mit 72 TeinehmerInnen wurden die Erwartungen der OrganisatorInnen schon mengenmässig bei Weitem übertroffen. Besonders erfreulich war, dass auch junge Transgender teilnahmen, war es doch ein Anliegen, tatsächlich eine LGBT-Organisation zu sein. Auch das Ziel, sich über den Röstigraben hinaus auszutauschen, wurde erreicht: Deutschschweiz und Romandie waren etwa gleich stark vertreten, und sogar aus dem Tessin reisten über zehn junge AktivistInnen an. Die Sprache stellte für die hochmotivierten KonferenzteilnehmerInnen übrigens kaum ein Problem dar. Im Gegenteil, die grosse Vielfalt wurde als eine enorme Stärke der Konferenz erlebt. Mehr Informationen unter lgbt-jugend.ch / jeunes-lgbt.ch / gioventu-lgbt.ch zurück30.10.2010, 2. Fachtagung: Sexuelle Orientierung (K)ein Thema für die Schule.
zurück 31.5.2008, "Unser" Schulprojekt GLL gewinnt den Award. Anlässlich des CSD in Zürich wurde unserem Schulprojekt GLL der CSD Stonewall Award verliehen. GLL - das andere Schulprojekt, gleichgeschlechtliche Liebe leben. Wir sind Lesben, Schwule und deren Eltern. Zu dritt besuchen wir Schulklassen und gestalten eine Unterrichtseinheit zum Thema gleichgeschlechtliche Liebe. Der CSD Stonewall Award wird jährlich am CSD Gruppen oder Organisationen verliehen, die sich für die gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben und Schwulen einsetzen Wir freuen uns über diesen Award, er motiviert uns Eltern uns weiter für das GLL Schulprojekt aktiv einzusetzen. mehr auf www.gll.ch.ch zurückfels gewinnt den CSD Award 2001 Hanna und Walter Keller, unsere Präsidentin und unser Sekretär, wurden anlässlich des CSD 2001 in Zürich geehrt. Sie erhielten den CSD Award. Der Award wird jedes Jahr Personen oder Organisationen verliehen, die sich um die lesbisch-schwule Bewegung verdient gemacht haben. Hanna und Walter haben fels gegründet, sie setzen sich tagtäglich für unsere Ziele ein. Sie haben den tollen Preis verdient! Wir gratulieren herzlich! Der Award freut alle fels'ler, er motiviert uns und er versinnbildlicht den Dank für unseren Einsatz! |
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