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home 29. April 2010, Klage gegen junge SVP Wallis, Weiterzug ans Bundesgericht «Arschficker-Miliz», «wildgewordene Irre» oder auch harmloser «Tunten» – mit derartigen Ausdrücken bedachte die junge SVP des Kantons Wallis 42 KlägerInnen, welche sich gegen homophobe Schmähschriften auf der Internetseite der Partei wehrten. Das Walliser Kantonsgericht hat die Klage als teilweise unzulässig abgelehnt. Die Klägerschaft akzeptiert den Entscheid des Walliser Kantonsgerichts nicht und rekurriert beim Bundesgericht. Die Führung der Jungpartei hatte seit dem 17. Mai 2009 wiederholt homophobe Schmähschriften publiziert. In seiner Entscheidung vom 29. März 2010 bestätigt das Walliser Kantonsgericht das Nichteintreten auf die Strafanzeigen. Die Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführer haben heute eine Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht eingericht, in welcher sie zwölf Verletzungen von Bundes- und internationalem Recht rügen. Sie stützen sich auf die Artikel 3 bis 8, 30 bis 33, 97 und 98, 173 ff. und 261bis StGB, den Artikel 8 Absatz 2 BV und Artikel 14 EMRK, welche jede Form der Diskriminierung verbietet, die Artikel 7 BV und Artikel 8 Absatz 1 EMRK, welche das Recht auf Achtung des Privatlebens und der Menschenwürde garantieren, Artikel 29 BV, welcher den Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung und ein rasches Verfahren sicherstellt, sowie die Artikel 29a BV und 13 EMRK, da den Beschwerdeführerinnen und Beschwerdeführer durch die Verweigerung der Strafanzeige die Rechtsweggarantie nicht gewährt wird. (Auszug aus dem französischen Communiqué von LOS und PINK CROSS) zurück28. April 2010, Go for Youth Letzten Samstag, dem 24. April 2010, fand in Bern die erste gesamtschweizerische Konferenz für junge LGBT AktivistInnen statt. Initiiert wurde die Konferenz von der neu gegründeten „LGBT Jugend Schweiz", einer gemeinsamen Fachgruppe von PINK CROSS und LOS unterstützt von fels. Die Eröffnungsrede hielt der Berner Regierungsrat Bernhard Pulver. Einen Tag lang tauschten sich erfahrene und zukünftige AktivistInnen im Alter von 16 bis 27 Jahren über ihre Erfahrungen aus, diskutierten Probleme und versuchten herauszufinden, bei welchen Bedürfnissen Handlungsbedarf besteht. Zudem wurden Ideen für zukünftige Projekte gesammelt, von denen einige noch am selben Abend die Planungsphase erreichten. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vernetzung und verstärkte Zusammenarbeit der verschiedenen LGBT Jugendgruppen, Organisationen und Initiativen in der ganzen Schweiz. Bereits an der Konferenz fand ein reger Austausch auch über die Sprachgrenzen hinweg statt. Als Dach möchte „LGBT Jugend Schweiz" dafür langfristig einen Rahmen bieten. Ein wichtiger Schritt dafür ist bereits in Planung: Ende Sommer soll eine Plattform online gehen, auf der sich junge Schweizer LGBT AktivistInnen austauschen können. Die Konferenz war in jeder Hinsicht ein Erfolg: Mit 72 TeinehmerInnen wurden die Erwartungen der OrganisatorInnen schon mengenmässig bei Weitem übertroffen. Besonders erfreulich war, dass auch junge Transgender teilnahmen, war es doch ein Anliegen, tatsächlich eine LGBT-Organisation zu sein. Auch das Ziel, sich über den Röstigraben hinaus auszutauschen, wurde erreicht: Deutschschweiz und Romandie waren etwa gleich stark vertreten, und sogar aus dem Tessin reisten über zehn junge AktivistInnen an. Die Sprache stellte für die hochmotivierten KonferenzteilnehmerInnen übrigens kaum ein Problem dar. Im Gegenteil, die grosse Vielfalt wurde als eine enorme Stärke der Konferenz erlebt. Mehr Informationen unter lgbt-jugend.ch / jeunes-lgbt.ch / gioventu-lgbt.ch zurück20. März 2010, fels Hauptversammlung in Bern Die fels Hauptversammlung fand am 20. März 2010 in Bern statt. Wieder eine erfolgreiche Hauptversammlung, diesmal im Hotel National in Bern. Wir haben einen neuen Kassier, der neu in den Vorstand gewählt wurde. Das anschliessende Mittagessen und als Nachmittagsprogramm eine Stadtführung durch das alte Bern boten gute Gelegenheiten sich gegenseitig kennen zu lernen und auszutauschen. Die nächste HV: Am 26. März 2011. zurück07.06.2009, fels an der Europride09.
Die EuroPride 09 ist nun schon wieder Geschichte. Mit der Fotogalerie, den Medienmitteilungen und einem Dankeschön auf Europride09 lassen wir uns nochmals von den vielen wunderbaren Momenten mitreissen. Es war ein unglaublicher Monat. Von einem fulminanten Opening im Papiersaal über fünf Wochen mit Sport, Film und Kultur, Diskussionen bis hin zu einem Stadtfest und einer Parade, wie sie Zürich noch nicht erlebt hat. Vielen Dank! Unser Dank geht vor allem an unsere fels Mitglieder für die Standbetreuung und die Teilnahme an der Parade. Unsere Standaktion am Freitag und am Samstag war ein voller Erfolg. Die Parade ein Erlebnis. Mit GLL, ABQ und Hallowelt haben wir Tausende von Flyern zum Thema Schule und Elternhaus verteilt. Die EuroPride 09 wurde von vielen Menschen getragen. Nur so konnte sie so ein riesiger Erfolg werden. zurück16.05.2009, Fachtagung: Sexuelle Orientierung (K)ein Thema für die Schule.
zurück 31.5.2008 "Unser" Schulprojekt GLL gewinnt den Award. Anlässlich des CSD in Zürich wurde unserem Schulprojekt GLL der CSD Stonewall Award verliehen. GLL - das andere Schulprojekt, gleichgeschlechtliche Liebe leben. Wir sind Lesben, Schwule und deren Eltern. Zu dritt besuchen wir Schulklassen und gestalten eine Unterrichtseinheit zum Thema gleichgeschlechtliche Liebe. Der CSD Stonewall Award wird jährlich am CSD Gruppen oder Organisationen verliehen, die sich für die gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben und Schwulen einsetzen Wir freuen uns über diesen Award, er motiviert uns Eltern uns weiter für das GLL Schulprojekt aktiv einzusetzen. mehr auf www.gll.ch.ch zurückfels traf unsere Jungen mit ihren Eltern Im Rahmen des Coming-out day traf fels im Okrober lesbischwule Jugendgruppen, die EXPECT in St.Gallen, die ComingInn in Bern und die next generation in Zug. Weitere Treffen sind geplant. Die Jugendgruppen haben ihre eigenen Aktivitäten vorgestellt und auch fels konnte die eigenen Ziele und Tätigkeiten darlegen. Für fels war es auch eine gute Gelegenheit für neue Mitglieder zu werben und die Eltern dazu zu motivieren sich für die Akzeptanz ihrer Jungen einzusetzen. Bei Kaffee und Kuchen war es für die Eltern sehr wichtig mit anderen Eltern zu sprechen und ihre Ansichten und Erfahrungen auszutauschen. Die Gespräche wurden sehr geschätzt und eine Wiederholung im nächsten Jahr ist beabsichtigt. zurück20.08.2007: 1312 Partnerschaften in den ersten 6 Monaten 1312 Männerpaare und Frauenpaare, haben im ersten Halbjahr nach Inkrafttreten des Schweizer Partnerschaftsgesetzes ihre Partnerschaft eintragen lassen. Spitzenreiter ist der Kanton Zürich, wo sich laut einem Bericht der Agentur AP bis Mitte Juli 512 Paare eingetragt haben. Im Kanton Bern waren es bis Ende Juni 135 Paare, im Kanton Genf bis Mitte Juli 87. In ländlichen Kantonen war die Partnerschaft weniger gefragt. Immerhin 17 Eintragungen meldet beispielsweise der Kanton Wallis und 3 Paare der Kanton Uri. Bereits nach den ersten Tagen hatte sich abgezeichne, dass sich bedeutend mehr Männerpaare als Frauenpaare eintragen lassen. Das hat sich bisher nicht verändert. Das Verhältnis ist ungefähr 7:3. zurück17.03.2007: 10 Jahre fels: Jubiläums-Hauptversammlung fels ist 10 Jahre jung! Am 17. März 2007 fand in Zürich im Restaurant Altes Klösterli neben dem Zürich Zoo die 10. Hauptversammlung statt. Mit einer zügigen Abwicklung der Versammlung wurde Sandra Huwyler neu in den Vorstand gewählt. Damit verjüngt sie das durchschnittliche Alter des Vorstandes erheblich! Der auf eigenen Wunsch zurücktretende Donat Schneider wurde mit bestem Dank verabschiedet. Der zweite, feierliche, gesellschaftliche Teil mit Apero, einem excellenten Mittagessen und der anschliessenden Zoo-Führung hat allen sehr gefallen. Das gegenseitige Kennenlernen mit guten Gesprächen in angenehmer Ambiente hat die guten Beziehungen zwischen fels Mitgliedern und unseren Gästen gefördert. Wir danken unseren Gästen von LOS, HALU, GLL ComingInn, HAZ, lsbk für ihre Unterstützung. Die grosse Teilnehmerzahl von 55 Personen motiviert den fels Vorstand zu neuen Taten. zurückDanke für das JA zum Partnerschaftsgesetz
23.10.2005, Die nie gehaltene Rede! fels Vizepräsident Fritz Lehre hatte für den 23.10. eine Rede vorbereitet, die nie gehalten wurde. Das OK hatte entschieden, dass die Rede ersetzt wird durch ein Interview des Elternpaares Edith und Fritz Lehre durch den Moderator Kurt Aeschbacher. Doch die Rede ist immer noch aktuell und es lohnt sich sie zu lesen: Liebe Lesben, liebe Schwule, liebe Eltern oder noch besser wie Bundesrat Leuenberger an der CSD2000: Liebe Damen und Damen, liebe Herren und Herren, liebe Damen und Herren.Hier stehen Mutter und Vater eines schwulen Sohnes. Es gibt immer mehr Eltern, die offen zu ihren lesbischen Töchtern oder schwulen Söhnen stehen. Eltern, die nicht akzeptieren, dass ihre homosexuellen Kinder weniger Rechte haben als ihre heterosexuellen Kinder. Eltern, die aus Erfahrung wissen, dass ihre liebevolle Beziehung zu ihren Kindern unabhängig von der sexuellen Orienteierung ihrer Kinder gleichwertig gelebt werden muss und auch gleichwertig gelebt werden kann. Diese Tatsache verneinen, heisst sich verstecken, das ist Energieverschwendung, das tut uns nicht gut, damit werden wir nicht froh. Liebe Eltern, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Angehörige von Lesben und Schwulen der ganzen Schweiz, jetzt ist die Zeit gekommen sich zu zeigen. Jetzt ist die Zeit gekommen sich zu zeigen in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in der Oeffentlichkeit. Wir alle haben Zugang zu einem grossen, heterosexuellen Beziehungsnetz. Jetzt müssen wir über das Partnerschaftsgesetz informieren, positiv argumentieren, engagiert überzeugen. Jetzt müssen wir unser Umfeld dazu motivieren uns zu unterstützen. Das Positive an der kommenden Abstimmungskampagne ist doch, dass unser Anliegen, das Thema Partnerschaft, im gesamtem Schweizervolk diskutiert werden wird. Das bringt unser Anliegen in der Gesellschaft vorwärts in der richtigen Richtung. Zukünftig soll die sexuelle Orientierung eines Menschen voll akzeptiert und selbstverständlich sein. Das ist unser Ziel. Dafür setzen wir uns ein. Wir sind Optimisten, wir glauben an unser Ziel ! fels ruft zusammen mit LOS, Pink Cross und Network: "Achtung fertig Partnerschaft" ! Wir wünschen dem Verein "JA zum Partnerschaftsgesetz" Erfolg, Erfolg und nochmals Erfolg. zurückfels gewinnt den CSD Award 2001 Hanna und Walter Keller, unsere Präsidentin und unser Sekretär, wurden anlässlich des CSD 2001 in Zürich geehrt. Sie erhielten den CSD Award. Der Award wird jedes Jahr Personen oder Organisationen verliehen, die sich um die lesbisch-schwule Bewegung verdient gemacht haben. Hanna und Walter haben fels gegründet, sie setzen sich tagtäglich für unsere Ziele ein. Sie haben den tollen Preis verdient! Wir gratulieren herzlich! Der Award freut alle fels'ler, er motiviert uns und er versinnbildlicht den Dank für unseren Einsatz! |
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