| Was wird | |||||||
home vom 28. April bis 5. Mai in Zürich, vom 6. Mai bis 9. Mai in Frauenfeld Informationen auf www.pinkapple.ch zurück4. bis 6. Juni 2010: Zürich Pride Festival. Am Zürich Pride Festival wird fels wieder dabei sein. Mit einem Informationsstand am Freitag und Samstag und als Teilnehmerin an der Parade am Samstag. Angestrebt wird wieder eine Zusammenarbeit mit GLL und ABQ. Informationen auf www.zurichpridefestival.ch zurückPetition "Gleiche Chancen für alle Familien" Für die Gleichstellung eingetragener Paare und ihrer Kinder. Eingetragene Paare sollen künftig gleich adoptieren können wie Ehepaare. Ein neugegründetes Komitee Familienchancen lanciert deshalb die Petition "Gleiche Chancen für alle Familien". Adressat sind der Bundesrat und die Bundesversammlung. Lesben und Schwule können in der Schweiz adoptieren. Allerdings nur, wenn sie ledig sind. Wer in eingetragener Partnerschaft lebt, kann das nicht mehr. Dieses Verbot nützt niemandem etwas und schützt auch niemanden. Für Kinder kann dieses Verbot im Einzelfall auch schwere Nachteile bringen. Zum Beispiel: Eine Frau möchte das leibliche Kind ihrer Partnerin adoptieren, weil der Vater nicht mehr greifbar ist. Das geht nicht. Stirbt dann später die Mutter einmal vor ihrer Partnerin, ist das Kind erbrechtlich erheblich im Nachteil. Von der Stiefmutter hat es nichts zu Gute. Zum Beispiel: Ein schwuler Mann wurde als Pate ausgewählt, damit er sich im «schlimmsten Fall» um das Kind kümmern könnte. Tritt dieser schlimmste Fall tatsächlich ein, ist eine Adoption möglich, aber nur wenn der Pate noch ledig ist. Die Petition fordert: die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit Ehepaaren in Bezug auf Elternrechte und Adoption. die rechtliche Gleichstellung von Kindern, die in eingetragenen Partnerschaften aufwachsen, mit Kindern, die in Ehegemeinschaften aufwachsen. eine Ausgestaltung des Adoptionsrechtes, welche auf Interesse und Wohl des Kindes abstellt, und nicht auf den Zivilstand und die sexuelle Orientierung der adoptionswilligen Personen und Paare. Analog der Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare", welche schliesslich zum Partnerschaftsgesetz geführt hat, verzichtet die Petition "Gleiche Chancen für alle Familien" darauf, konkrete Gesetzesänderungen zu formulieren. Das Komitee will die Diskussion in der Bevölkerung und im Parlament voranbringen mit dem Ziel einer mehrheitsfähigen, gerechten und kindsgerechten gesetzlichen Neuregelung. Am Anfang der Petition steht eine Facebookgruppe beziehungsweise ihr Initiator Adrian Mangold, hetero und Kandidat Mister Nordwestschweiz. Inzwischen hat sich ein Verein aus hetero- und homosexuellen Frauen und Männer gebildet, welches die Verantwortung für die Petition trägt. Inhaltlich ist die Petition mit der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS und der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Elternorganisation fels abgestimmt, welche Komitee und Petition unterstützen. Fortschritte können nicht ohne Anstrengungen erreicht werden, unterschreiben Sie die Petition. Informationen, Petitionsbogen oder unterschreiben auf www.familienchancen.ch zurückMenschenrechte, wir fordern aktivere Schweiz Lesben und Schwule und ihre Eltern und FreundInnen fordern aktivere Schweiz Die Schweizer Dachorganisationen der Lesben und Schwulen, LOS und PINK CROSS und fels, freuen sich über die starke Bekräftigung der Menschenrechte auch im Bereich sexuelle Orientierung und Identität im Rahmen der UNO-Generalversammlung. Sie bedauert gleichzeitig, dass solche Initiativen nie von der Schweiz ausgehen und die Schweiz Mitschwimmerin bleibt. Als Hüterin der Menschenrechte würde der Schweiz ein aktiveres Auftreten für die Rechte der Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen auf dem internationalen Parkett ebenso anstehen wie eine sorgfältigere Politik auf der nationalen Ebene. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Schweiz sämtliche Empfehlungen zur sexuellen Orientierung und Identität, welche ihr im Zusammenhang mit der regelmässigen Menschenrechtsüberprüfung (UPR) im Frühling gemacht worden sind, abgelehnt hat. Übereinstimmend mit diesen Empfehlungen fordern LOS, PINK CROSS und fels: - einen Diskriminierungsschutz auf gesetzlicher Ebene. - Programme, die der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Identität entgegenwirken. - eine grundsätzlich aktivere Integrationspolitik für alle Lebensbereiche. Begriffserklärung "Sexuelle Orientierung und Identität" Unter dem Begriff sexuelle Orientierung verstehen wir die erotisch-sexuelle und emotionale Ausrichtung auf andere Personen. Heterosexualität (hetero = verschieden) bedeutet die Ausrichtung auf Partner oder Partnerinnen des andern Geschlechts. Homosexualität (homo = gleich), die Ausrichtung auf Partner (schwul) oder Partnerinnen (lesbisch) des eigenen Geschlechts, ist eine weitere mögliche, vollwertige und gesunde Variante der sexuellen Orientierung, sowie Bisexualität als Ausrichtung auf Partner und Partnerinnen beider Geschlechter. Unter dem Begriff sexuelle Identität verstehen wir die Geschlechtszugehörigkeit einer Person, d.h. ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Ist das biologische Geschlecht nicht eindeutig, sprechen wir von Intersexualität. Stimmen biologisches Geschlecht und eigenes Empfinden nicht überein, sprechen wir von Transsexualität. zurückDie neue CD "gliich anderscht" ist da! Wer erinnert sich noch? Ein Höhepunkt unserer Hauptversammlung 2007 zum 10 Jahre Jubiläum war der Liedervortrag von Erica Brühlmann-Jecklin (fels Mitglied) mit dem wunderbaren professionell vorgetragenen Lied "Sin Wäg (für Tobias)". Auf Ericas neuer CD ist das Lied "Sin Wäg (für Tobias)" den Eltern und ihrem homosexuellen Sohn gewidmet. So deutlich war das Thema Homosexualität aus der Sicht von Eltern noch nie auf einer Liedermacher CD. Die neue CD ist da! Sie trägt den Titel: "gliich anderscht". Am 19. Dezember wurde sie in Zürich unterstützt von 50 Fans getauft und gefeiert. Die CD kann im Musikhandel aber auch bei fels bestellt werden: fels E-Mail, (Fr. 27.90 plus Porto und Verpackung), wer bei fels bestellt unterstützt damit den Verein fels. Wir danken Erica Brühlmann-Jecklin herzlich ihre Unterstützung und für die Möglichkeit am Erfog der CD teilzuhaben. zurückDie neuen fels Leporellos sind da.
zurück fels und Schule, die Fachgruppe Bildung voll in Fahrt Träger der Fachgruppe sind Pink Cross, LOS und fels. Sie ist aktiv und erfolgreich. Auch fels ist darin mit Fachfrauen vertreten. Zentrales Thema war das erarbeiten eines Musterlehrplanes. Er zeigt wie sexuelle Orientierung im Unterricht eingebettet werden könnte und müsste. Gegenwärtig laufen Arbeiten für einen Deutschschweizer Einheitslehrplan (www.lehrplan.ch). Unser Musterlehrplan ist fertig erarbeitet und er wurde an Interessenten, unter anderem an die Erziehungsdirektionen verteilt. Ein Forum ist im Mai 2008 geplant. Eine weitere Perspektive eröffnet die Neuausrichtung des Kompetenzzentrums Sexualpädagogik an der Fachhochschule für Pädagogik in Luzern. Auch sind wir vertreten. Unsere Forderungen: Sexuelle Orientierung soll thematisiert werden. Und zwar nicht nur wenn es um Sexualität an sich geht geht, sondern auch in Themen zu Lebenskunde, Mensch und Umwelt, Toleranz und Akzeptanz, Staatskunde (neuer Zivilstand eingetragene Partnerschaft). Daneben empfehlen wir, überall dort wo das Thema am Wegrand liegt nicht einfach zu schweigen: z.Bsp. wenn die Autorin eines Buches zufällig lesbisch ist. zurückfels mit neuen Zielen in die Zukunft In Workshops mit angeregten Gruppengesprächen haben engagierte Mitglieder zur Strategie und den Zielen von fels Massnahmen vorgeschlagen. fels und Eltern fels und Schule fels und Oeffentlichkeit sind die drei Handlungsbereiche in denen wir mit einer Informationskampagne zwei Ziele erreichen möchten: Alle Eltern müssen wissen, dass auch ihre Tochter einmal sagen könnte: Die Schweizer Schulen bauen das Thema Homosexualität Wir Eltern von Lesben und Schwulen, die gute Broschüre
zurück TWO BUT WHO? Das erste Paarspiel für Heteros. Homos und Singles
TWO BUT WHO, das neue Paarspiel, der tolle Plausch! Ein Spiel bestehend aus 2 mal 40 Jasskarten und 3 Würfel. Wieviele Heteropaare, Homopaare und Singles entstehen? Das Spiel besteht auch aus zwei normalen Jasskartenspielen, auf deren Rückseite die Logos von fels, PINK CROSS, LOS und Stonewall! Ohne diese Spiele kann man doch nicht richtig jassen!! Idee, Realisierung und Spielanleitung von und durch FELS. fels verkaufr das unterhaltsame Kartenspiel zusammen mit LOS, Pink Cross und Stonewall Haben wir dein/ihr Interesse geweckt? Das Spiel kostet Fr. 21.- (inkl. Porto und Verpackung von Fr. 4.-). Bestellungen via E-Mail (fels@fels-eltern.ch) oder setzen sie ihre Bestellabsicht in der Rubrik Kontakte -> Mitgliedschft. Wir schicken ihnen das Spiel mit Rechnung. zurückfels für dich, deine Eltern mit fels. Eine Mitgliedschaft bei fels...für deine Eltern Es ist ein Anfanmg - eine Bitte - eine Anerkennung - ein Dankeschön - ein Fingerzeig - eine Aufforderung - eine Unterstützung - ein Geschenk - ein Wink mit dem Zaunpfahl - etwas das schon lang fällig ist ! Warum nicht jetzt ? -> Kontakt zurückSchule und Homophobie Liebe kennt keine Grenzen: Homosexualität - auch ein Thema für die Schule. Die Fachgruppe Jugend und Schule von PINK CROSS, LOS und FELS will erreichen, dass SchülerInnen und Lehrpersonen an den Schulen unabhängig von ihrer sexuellen Ausrichtung respektiert und angenommen werden. Weshalb die Schulen gefordert sind: In jeder Klasse gibt es Schüler, die sich vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen In jeder Schule gibt es lesbische und schwule Lehrer. Die meisten von ihnen machen daraus kein Geheimnis Zwei Drittel der Eltern reagieren negativ, wenn sie erfahren, dass ihr Kind homosexuell ist. Die Schule müsste hier Anlaufstelle sein und Unterstützung bieten.Verbale und physische Gewalt gegen Homosexuelle sind Schulalltag Hier der Bericht von Liselotte Mühlebach, FELS Vorstandsmitglied: Ich habe am Berufsschulprojekt im Workshop "Freundschaft und Liebe" mitgemacht. Durch die persönliche Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern hoffe ich, die verbreiteten Vorurteile abzubauen und der Homosexualität ein Gesicht zu geben. Die Erfahrungen, die ich während den Lektionen mit ganz unterschiedlichen jungen Menschen machte, waren positiv. Meine Offenheit und Direktheit haben viel dazu beigetragen, dass über das nicht einfache Thema homosexueller Liebe in einer positiven und unverkrampften Atmosphäre diskutiert wurde und gute Gespräche stattfanden. Ich erachte es als ausserordentlich wichtig, junge Menschen über die Erkenntnisse der Sexualwissenschaft zu informieren und aufzuzeigen, dass heterosexuelles und homosexuelles Empfinden und Verhalten gleichwertige Ausprägungen der menschlichen Sexualität sind. Ich hoffe, dass ich durch mein Engagement auch dazu beitragen konnte, dass jungen Schwule und Lesben nicht mehr ausgegrenzt und diskriminiert werden. Ich würde mich jederzeit wieder für solche Projekte zur verfügung stellen. Liselotte Mühlebach |
|||||||