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home Die 15. fels Hauptversammlung 2012 findet am 31. März in Brugg statt. Sitzungsbeginn um 10.30 h, anschliessend Mittagessen und Nachmittagsprogramm zurückSexualkunde: Rückkehr in die Vergangenheit. Im Berner Grossrat fordern Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus der SVP, der EVP und der EDU, dass der Kanton sich aus der Sexualerziehung für Kinder verabschiede, so wie sie im Lehrplan 21 vorgesehen ist. Sexualerziehung sei in erster Linie Sache der Eltern. Was dagegen die Schule anbieten solle, grenze an Pornografie. Auch in andern Kantonen regt sich Widerstand. Konservativen und besonders fundamentalistischen christlichen Kreisen geht die Sexualerziehung an der Schule, so wie sie der Lehrplan 21 vorsieht zu weit. Es wird auch schon von einer Verschwörung der Schwulen in diesem Zusammenhang geredet. Anstoss nehmen die Fundamentalchristen unter anderem auch an den expliziten Anschauungsobjekten, die altersgerecht die Kinder mit dem Thema Sexualität in Kontakt bringen sollen. Über 91 000 Personen haben zudem eine nationale Petition unterzeichnet "gegen die Sexualisierung der Volksschule", die von Politikerinnen und Politikern aus SVP, CVP, FDP, EVP und EDU lanciert worden war. Pink Cross, der nationale Dachverband der schwulen Männer in der Schweiz und die Lesbenorganisation Schweiz LOS unterstützen die Bestrebungen zur Sexualpädagogik, welche im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit erarbeitet werden und in dessen Zusammenhang auch die Arbeiten für eine neue Sexualerziehung in der Schule stehen. Es geht darum, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes Sexualleben führen können. Es kann nicht sein, dass fundamentalistische christliche Kreise bestimmen, wie Menschen ihre Sexualität leben dürfen. Es geht bei dem Schulprojekt nicht darum, Kinder zu Schwulen und Lesben zu erziehen, wie dies dem Schulprojekt auch vorgeworfen wird, sondern es geht darum, dass Kinder, die sich ihrer Sexualität bewusst sind, sich auch gegen Übergriffe besser wehren können. Jede Gesellschaft muss ihr Verhältnis zur Sexualität selber und immer wieder neu bestimmen. Die Vorstellungen des prüden viktorianischen Jahrhunderts hatten im 20. Jahrhundert ausgedient. Und das noch junge 21. Jahrhundert wird wieder andere gesellschaftliche Entwicklungen im Bereich Sexualität sehen. Vielleicht hilft ja zur Abkühlung der Gemüter ein Besuch der Ausstellung "Sex, Drugs und Leierspiel" im Antikenmuseum Basel. Was die Griechen Jahrhunderte vor Christus auf Keramik darstellten, die öffentlich aufgestellt wurde, würde heute den Staatsanwalt auf den Plan rufen. Da sind die Entwürfe für eine künftige Sexualerziehung an den Schulen bei uns von einer geradezu beschämenden Harmlosigkeit. Lesbenorganisation Schweiz LOS, Eveline Mugier, Pink Cross, Uwe Splittdorf, fels, Fritz Lehre zurückJahresthema 2011: Diskriminierung. Menschen die gleichgeschlechtlich lieben sind auch heute noch vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt. Für eine bessere Situation braucht es eine Änderung der Einstellung in weiten Teilen der Bevölkerung. Doch damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen zuerst und möglichst rasch die bestehenden Ungleichheiten in den schweizerischen Gesetzen beseitigt werden! Informieren Sie sich auf www.equalrights.ch .Unter diesem Namen haben LOS und Pink Cross zum Jahresthema Antidiskriminierung und zur Wahlhilfe eine Webseite aufgeschaltet. Sie zeigt auf, wo Homosexuelle heute noch im Gesetz diskriminiert oder nicht geschützt werden und wer unsere Ziele unterstützt. Gemeine und diskriminierende Hassaufrufe darf niemand mehr ungestraft verbreiten! Die Gesetze in der Schweiz verbieten öffentliche Aufrufe zu Hass und Diskriminierung, sofern man damit eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion meint. Die sexuelle Orientierung wird nirgendwo erwähnt. Man darf ungestraft Lesben und Schwule als minderwertig bezeichnen, wie das Bundesgericht in einem Urteil festgestellt hat! Das ist eine schreiende Ungleichbehandlung. In 15 bestehenden Gesetzen fehlt die Erwähnung der sexuellen Orientierung. Das muss sich so schnell wie möglich ändern! Darum haben die Schweizer Lesben- und Schwulenverbände 2011 zum Jahr der Antidiskriminierung erklärt. Alle Gesetzestexte auf www.equalrights,ch zurückMenschenrechte, wir fordern aktivere Schweiz Lesben und Schwule und ihre Eltern und FreundInnen fordern aktivere Schweiz Die Schweizer Dachorganisationen der Lesben und Schwulen, LOS und PINK CROSS und fels, freuen sich über die starke Bekräftigung der Menschenrechte auch im Bereich sexuelle Orientierung und Identität im Rahmen der UNO-Generalversammlung. Sie bedauert gleichzeitig, dass solche Initiativen nie von der Schweiz ausgehen und die Schweiz Mitschwimmerin bleibt. Als Hüterin der Menschenrechte würde der Schweiz ein aktiveres Auftreten für die Rechte der Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen auf dem internationalen Parkett ebenso anstehen wie eine sorgfältigere Politik auf der nationalen Ebene. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Schweiz sämtliche Empfehlungen zur sexuellen Orientierung und Identität, welche ihr im Zusammenhang mit der regelmässigen Menschenrechtsüberprüfung (UPR) im Frühling gemacht worden sind, abgelehnt hat. Übereinstimmend mit diesen Empfehlungen fordern LOS, PINK CROSS und fels: - einen Diskriminierungsschutz auf gesetzlicher Ebene. - Programme, die der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Identität entgegenwirken. - eine grundsätzlich aktivere Integrationspolitik für alle Lebensbereiche. Begriffserklärung "Sexuelle Orientierung und Identität" Unter dem Begriff sexuelle Orientierung verstehen wir die erotisch-sexuelle und emotionale Ausrichtung auf andere Personen. Heterosexualität (hetero = verschieden) bedeutet die Ausrichtung auf Partner oder Partnerinnen des andern Geschlechts. Homosexualität (homo = gleich), die Ausrichtung auf Partner (schwul) oder Partnerinnen (lesbisch) des eigenen Geschlechts, ist eine weitere mögliche, vollwertige und gesunde Variante der sexuellen Orientierung, sowie Bisexualität als Ausrichtung auf Partner und Partnerinnen beider Geschlechter. Unter dem Begriff sexuelle Identität verstehen wir die Geschlechtszugehörigkeit einer Person, d.h. ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Ist das biologische Geschlecht nicht eindeutig, sprechen wir von Intersexualität. Stimmen biologisches Geschlecht und eigenes Empfinden nicht überein, sprechen wir von Transsexualität. zurückDie neue CD "gliich anderscht" ist da! Wer erinnert sich noch? Ein Höhepunkt unserer Hauptversammlung 2007 zum 10 Jahre Jubiläum war der Liedervortrag von Erica Brühlmann-Jecklin (fels Mitglied) mit dem wunderbaren professionell vorgetragenen Lied "Sin Wäg (für Tobias)". Auf Ericas neuer CD ist das Lied "Sin Wäg (für Tobias)" den Eltern und ihrem homosexuellen Sohn gewidmet. So deutlich war das Thema Homosexualität aus der Sicht von Eltern noch nie auf einer Liedermacher CD. Die neue CD ist da! Sie trägt den Titel: "gliich anderscht". Am 19. Dezember wurde sie in Zürich unterstützt von 50 Fans getauft und gefeiert. Die CD kann im Musikhandel aber auch bei fels bestellt werden: fels E-Mail, (Fr. 27.90 plus Porto und Verpackung), wer bei fels bestellt unterstützt damit den Verein fels. Wir danken Erica Brühlmann-Jecklin herzlich ihre Unterstützung und für die Möglichkeit am Erfog der CD teilzuhaben. zurückDie neuen fels Leporellos sind da.
zurück fels und Schule, die Fachgruppe Bildung voll in Fahrt Träger der Fachgruppe sind Pink Cross, LOS und fels. Sie ist aktiv und erfolgreich. Auch fels ist darin mit Fachfrauen vertreten. Zentrales Thema war das erarbeiten eines Musterlehrplanes. Er zeigt wie sexuelle Orientierung im Unterricht eingebettet werden könnte und müsste. Gegenwärtig laufen Arbeiten für einen Deutschschweizer Einheitslehrplan (www.lehrplan.ch). Unser Musterlehrplan ist fertig erarbeitet und er wurde an Interessenten, unter anderem an die Erziehungsdirektionen verteilt. Ein Forum ist im Mai 2008 geplant. Eine weitere Perspektive eröffnet die Neuausrichtung des Kompetenzzentrums Sexualpädagogik an der Fachhochschule für Pädagogik in Luzern. Auch sind wir vertreten. Unsere Forderungen: Sexuelle Orientierung soll thematisiert werden. Und zwar nicht nur wenn es um Sexualität an sich geht geht, sondern auch in Themen zu Lebenskunde, Mensch und Umwelt, Toleranz und Akzeptanz, Staatskunde (neuer Zivilstand eingetragene Partnerschaft). Daneben empfehlen wir, überall dort wo das Thema am Wegrand liegt nicht einfach zu schweigen: z.Bsp. wenn die Autorin eines Buches zufällig lesbisch ist. zurückfels mit neuen Zielen in die Zukunft In Workshops mit angeregten Gruppengesprächen haben engagierte Mitglieder zur Strategie und den Zielen von fels Massnahmen vorgeschlagen. fels und Eltern fels und Schule fels und Oeffentlichkeit sind die drei Handlungsbereiche in denen wir mit einer Informationskampagne zwei Ziele erreichen möchten: Alle Eltern müssen wissen, dass auch ihre Tochter einmal sagen könnte: Die Schweizer Schulen bauen das Thema Homosexualität Wir Eltern von Lesben und Schwulen, die gute Broschüre
zurück TWO BUT WHO? Das erste Paarspiel für Heteros. Homos und Singles
TWO BUT WHO, das neue Paarspiel, der tolle Plausch! Ein Spiel bestehend aus 2 mal 40 Jasskarten und 3 Würfel. Wieviele Heteropaare, Homopaare und Singles entstehen? Das Spiel besteht auch aus zwei normalen Jasskartenspielen, auf deren Rückseite die Logos von fels, PINK CROSS, LOS und Stonewall! Ohne diese Spiele kann man doch nicht richtig jassen!! Idee, Realisierung und Spielanleitung von und durch FELS. fels verkaufr das unterhaltsame Kartenspiel zusammen mit LOS, Pink Cross und Stonewall Haben wir dein/ihr Interesse geweckt? Das Spiel kostet Fr. 21.- (inkl. Porto und Verpackung von Fr. 4.-). Bestellungen via E-Mail (fels@fels-eltern.ch) oder setzen sie ihre Bestellabsicht in der Rubrik Kontakte -> Mitgliedschft. Wir schicken ihnen das Spiel mit Rechnung. zurückfels für dich, deine Eltern mit fels. Eine Mitgliedschaft bei fels...für deine Eltern Es ist ein Anfanmg - eine Bitte - eine Anerkennung - ein Dankeschön - ein Fingerzeig - eine Aufforderung - eine Unterstützung - ein Geschenk - ein Wink mit dem Zaunpfahl - etwas das schon lang fällig ist ! Warum nicht jetzt ? -> Kontakt zurückSchule und Homophobie Liebe kennt keine Grenzen: Homosexualität - auch ein Thema für die Schule. Die Fachgruppe Jugend und Schule von PINK CROSS, LOS und FELS will erreichen, dass SchülerInnen und Lehrpersonen an den Schulen unabhängig von ihrer sexuellen Ausrichtung respektiert und angenommen werden. Weshalb die Schulen gefordert sind: In jeder Klasse gibt es Schüler, die sich vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen In jeder Schule gibt es lesbische und schwule Lehrer. Die meisten von ihnen machen daraus kein Geheimnis Zwei Drittel der Eltern reagieren negativ, wenn sie erfahren, dass ihr Kind homosexuell ist. Die Schule müsste hier Anlaufstelle sein und Unterstützung bieten.Verbale und physische Gewalt gegen Homosexuelle sind Schulalltag Hier der Bericht von Liselotte Mühlebach, FELS Vorstandsmitglied: Ich habe am Berufsschulprojekt im Workshop "Freundschaft und Liebe" mitgemacht. Durch die persönliche Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern hoffe ich, die verbreiteten Vorurteile abzubauen und der Homosexualität ein Gesicht zu geben. Die Erfahrungen, die ich während den Lektionen mit ganz unterschiedlichen jungen Menschen machte, waren positiv. Meine Offenheit und Direktheit haben viel dazu beigetragen, dass über das nicht einfache Thema homosexueller Liebe in einer positiven und unverkrampften Atmosphäre diskutiert wurde und gute Gespräche stattfanden. Ich erachte es als ausserordentlich wichtig, junge Menschen über die Erkenntnisse der Sexualwissenschaft zu informieren und aufzuzeigen, dass heterosexuelles und homosexuelles Empfinden und Verhalten gleichwertige Ausprägungen der menschlichen Sexualität sind. Ich hoffe, dass ich durch mein Engagement auch dazu beitragen konnte, dass jungen Schwule und Lesben nicht mehr ausgegrenzt und diskriminiert werden. Ich würde mich jederzeit wieder für solche Projekte zur verfügung stellen. Liselotte Mühlebach |
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