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home Juni 2013: fels an der Pride in Zürich und Fribourg. Am Freitag 7. und Samstag 8. Juni in Zürich, am 22. Juni in Fribourg Liebe fels Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde: fels zeigt sich wieder in Zürich und in Fribourg an der Pride. Wir werden unseren INFO Stand betreuen und an den Paraden mitlaufen. Meldet euch, unterstützt uns vor allem an den Paraden. Es ist für uns motivierend an den Paraden die LGBT Welt unserer Jungen mitzuerleben. Standbetreuung in Zürich auf dem Turbinenplatz am Freitag 7.6. von 17 bis 21 h und am Samstag von 13 bis 22 h. Parade von 14 bis 16 h INFO auf: www.zhpf.ch Standbetreuung in Fribourg am 22. 7. von 13 bis 22 h, Parade von 14 bis 16 h INFO auf: www.pride2013.ch zurück2. bis 4. Mai 2013: 5. Internationales Kolloquium in Sion. Das Universitätsinstitut Kurt Bösch (IUKB), das Internationale Institut für Kinderrechte (IDE), die Pädagogische Hochschule des Wallis (HEP-VS) und die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) - Wallis organisieren in enger Zusammenarbeit mit dem Europarat das 5. Internationale Kolloquium von Sion zum Thema: DAS RECHT DES KINDES UND DES JUGENDLICHEN AUF SEINE SEXUELLE ORIENTIERUNG UND SEINE GESCHLECHTSIDENTITÄT Programm und Anmeldung auf www.iukb.ch zurückProgramm und Anmeldung auf www.iukb.ch Frankreich öffnet die Ehe für alle."Was, bitteschön, nimmt die Ehe homosexueller Paare der Ehe heterosexueller Paare weg?" Christine Taubire, französische Justizminiministerin. Grosse Aufregung im Palais Bourbon in Paris Das französische Parlament debattierte heftig über die gleichgeschlechtliche Ehe, als stehe die Existenz der Republik auf dem Spiel. Bei der "Ehe für alle", ein Wahlversprechen von Präsident Francois Hollande, das dessen Mehrheit am 12. Februar im Parlament angenommen hat, prallen zwei Welten zusammen. Eine eher katholisch-ländlich-konservative und eine säkulär-urban-progrssive. Beide Lager haben in den letzten Wochen Tausende mobilisiert für ihre Märsche durch Paris. In Umfragen sprechen sich 55 bis 60 % der Franzosen für die gleichgeschlechtliche Ehe aus; nur 45 bis 50 % befürworten die Adoption; noch geringer ist der Zuspruch für das Recht der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare. Das hat Hollande dazu bewogen den diesbezüglichen Passus aus dem Gesetz auszuklammern. In der Parlamentsdebatte warf sich der Neogaullist Henri Guaino dermassen gegen das Gesetz ins Zeug, dass man glauben könnte, die zivilisatorischen Errungenschaften der Republik würden da der Moderne geopfert. Um etwas Vernunft bemühte sich die Justizministerin Christiane Taubira. Sie verteidigte das Gesetz in einer 40 minütigen Rede, pries die Förderung der Gleichheit und fragte: "Was, bitteschön, nimmt die Ehe homosexueller Paare der Ehe heterosexueller Paare weg?" Ein bestechender Denkanstoss! Und wir Schweizer? Wir staunen über diese heftige Dabatte und müssen uns gleichzeitig gestehen, wir hinken den Franzosen meilenweit hintennach. Die Oeffnung der Ehe? Noch kein Thema in der Schweiz! Vielleicht später, als autonomer Nachvollzug? Frankreich öffnet die Ehe, das tut Europa und der Schweiz gut. zurückAdoption: Wie weiter?. Der Nationalrat hiess die Motion "Gleiche Chancen für alle Familien" in abgeänderter Form mit 113 zu 64 Stimmen zu. Damit beschränkt er sich auf die Stefkind-Adoption. Andorra und Argentinien haben sie, Belgien, Brasilien, Norwegen, Niederlande, Spanien und Südafrika, Island und das Vereinigte Königreich und zahlreiche Staaten der USA: Die gemeinschaftliche Adoption von fremden und eigenen Kindern durch homosexuelle Paare. Und in der Schweiz? Da diskutiert er Nationalrat im Jahr 2012 im Ernst über die Frage, ob Kinder nicht ein Recht hätten in "geordneten Familienverhältnissen" aufzuwachsen. Das Resultat des Nationalrates ist ein gut schweizerischer Kompromiss: Homosexuelle sollen künftig Kinder adoptieren dürfen, aber nur die leiblichen Kinder ihrer Partner oder Partnerinnen. Trotzdem, wir freuen uns über jeden kleinen Schritt, kommt Zeit, kommt Mut, kommt politische Veränderung. Die Vorlage geht jetzt zurück zum Ständerat, der im März 2012 die Volladoption angenommen hat. 2013 wird uns das Thema wieder begleiten. Unser Engagement für die Volladoption ist nochmals nötig. Wir danken allen fels Mitgliedern, Freundinnen und Freunden für das Lobbieren für die Adoption im 2012. zurückMenschenrechte für LGBT. Menschenrechte gelten für alle. Sie sind universell und nicht verhandelbar. Obwohl die Vereinten Nationen vor über 50 Jahren die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet haben, werden diese immer wieder verletzt, auch in der Schweiz. Die Menschenrechte gelten auch für Transmenschen und Menschen, die gleichgeschlechtlich lieben. Die Dachverbände LOS, PINK CROSS, fels, Transgender Network Switzerland und Dachverband Regenbogenfamilien setzen sich dafür ein, dass Ungleichbehandlung und Menschenrechtsverletzungen von LGBT* in der Schweiz endlich der Vergangenheit angehören. Wo bleibt das Recht auf körperliche Unversehrtheit, wenn Transmenschen sich für die Änderung des amtlichen Geschlechtseintrags sterilisieren lassen müssen? Wie steht es mit dem Schutz vor Verfolgung, wenn Homosexuelle aus Ländern, die Lesben und Schwule töten, kein Asyl bekommen? Die Haltung der Gesellschaft ändert sich nur durch Aufklärung und das Engagement der Betroffenen. LGBT = Lesbain, Gay, Bisexual and Transgender People. Siehe auch www.equalrights.ch zurückMenschenrechte, wir fordern aktivere Schweiz Lesben und Schwule und ihre Eltern und FreundInnen fordern aktivere Schweiz Die Schweizer Dachorganisationen der Lesben und Schwulen, LOS und PINK CROSS und fels, freuen sich über die starke Bekräftigung der Menschenrechte auch im Bereich sexuelle Orientierung und Identität im Rahmen der UNO-Generalversammlung. Sie bedauert gleichzeitig, dass solche Initiativen nie von der Schweiz ausgehen und die Schweiz Mitschwimmerin bleibt. Als Hüterin der Menschenrechte würde der Schweiz ein aktiveres Auftreten für die Rechte der Homo-, Bi-, Trans-, und Intersexuellen auf dem internationalen Parkett ebenso anstehen wie eine sorgfältigere Politik auf der nationalen Ebene. Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Schweiz sämtliche Empfehlungen zur sexuellen Orientierung und Identität, welche ihr im Zusammenhang mit der regelmässigen Menschenrechtsüberprüfung (UPR) im Frühling gemacht worden sind, abgelehnt hat. Übereinstimmend mit diesen Empfehlungen fordern LOS, PINK CROSS und fels: - einen Diskriminierungsschutz auf gesetzlicher Ebene. - Programme, die der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und Identität entgegenwirken. - eine grundsätzlich aktivere Integrationspolitik für alle Lebensbereiche. Begriffserklärung "Sexuelle Orientierung und Identität" Unter dem Begriff sexuelle Orientierung verstehen wir die erotisch-sexuelle und emotionale Ausrichtung auf andere Personen. Heterosexualität (hetero = verschieden) bedeutet die Ausrichtung auf Partner oder Partnerinnen des andern Geschlechts. Homosexualität (homo = gleich), die Ausrichtung auf Partner (schwul) oder Partnerinnen (lesbisch) des eigenen Geschlechts, ist eine weitere mögliche, vollwertige und gesunde Variante der sexuellen Orientierung, sowie Bisexualität als Ausrichtung auf Partner und Partnerinnen beider Geschlechter. Unter dem Begriff sexuelle Identität verstehen wir die Geschlechtszugehörigkeit einer Person, d.h. ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Ist das biologische Geschlecht nicht eindeutig, sprechen wir von Intersexualität. Stimmen biologisches Geschlecht und eigenes Empfinden nicht überein, sprechen wir von Transsexualität. zurückDie neue CD "gliich anderscht" ist da! Wer erinnert sich noch? Ein Höhepunkt unserer Hauptversammlung 2007 zum 10 Jahre Jubiläum war der Liedervortrag von Erica Brühlmann-Jecklin (fels Mitglied) mit dem wunderbaren professionell vorgetragenen Lied "Sin Wäg (für Tobias)". Auf Ericas neuer CD ist das Lied "Sin Wäg (für Tobias)" den Eltern und ihrem homosexuellen Sohn gewidmet. So deutlich war das Thema Homosexualität aus der Sicht von Eltern noch nie auf einer Liedermacher CD. Die neue CD ist da! Sie trägt den Titel: "gliich anderscht". Am 19. Dezember wurde sie in Zürich unterstützt von 50 Fans getauft und gefeiert. Die CD kann im Musikhandel aber auch bei fels bestellt werden: fels E-Mail, (Fr. 27.90 plus Porto und Verpackung), wer bei fels bestellt unterstützt damit den Verein fels. Wir danken Erica Brühlmann-Jecklin herzlich ihre Unterstützung und für die Möglichkeit am Erfog der CD teilzuhaben. zurückDie neuen fels Leporellos sind da.
zurück fels und Schule, die Fachgruppe Bildung voll in Fahrt Träger der Fachgruppe sind Pink Cross, LOS und fels. Sie ist aktiv und erfolgreich. Auch fels ist darin mit Fachfrauen vertreten. Zentrales Thema war das erarbeiten eines Musterlehrplanes. Er zeigt wie sexuelle Orientierung im Unterricht eingebettet werden könnte und müsste. Gegenwärtig laufen Arbeiten für einen Deutschschweizer Einheitslehrplan (www.lehrplan.ch). Unser Musterlehrplan ist fertig erarbeitet und er wurde an Interessenten, unter anderem an die Erziehungsdirektionen verteilt. Ein Forum ist im Mai 2008 geplant. Eine weitere Perspektive eröffnet die Neuausrichtung des Kompetenzzentrums Sexualpädagogik an der Fachhochschule für Pädagogik in Luzern. Auch sind wir vertreten. Unsere Forderungen: Sexuelle Orientierung soll thematisiert werden. Und zwar nicht nur wenn es um Sexualität an sich geht geht, sondern auch in Themen zu Lebenskunde, Mensch und Umwelt, Toleranz und Akzeptanz, Staatskunde (neuer Zivilstand eingetragene Partnerschaft). Daneben empfehlen wir, überall dort wo das Thema am Wegrand liegt nicht einfach zu schweigen: z.Bsp. wenn die Autorin eines Buches zufällig lesbisch ist. zurückfels mit neuen Zielen in die Zukunft In Workshops mit angeregten Gruppengesprächen haben engagierte Mitglieder zur Strategie und den Zielen von fels Massnahmen vorgeschlagen. fels und Eltern fels und Schule fels und Oeffentlichkeit sind die drei Handlungsbereiche in denen wir mit einer Informationskampagne zwei Ziele erreichen möchten: Alle Eltern müssen wissen, dass auch ihre Tochter einmal sagen könnte: Die Schweizer Schulen bauen das Thema Homosexualität Wir Eltern von Lesben und Schwulen, die gute Broschüre
zurück TWO BUT WHO? Das erste Paarspiel für Heteros. Homos und Singles
TWO BUT WHO, das neue Paarspiel, der tolle Plausch! Ein Spiel bestehend aus 2 mal 40 Jasskarten und 3 Würfel. Wieviele Heteropaare, Homopaare und Singles entstehen? Das Spiel besteht auch aus zwei normalen Jasskartenspielen, auf deren Rückseite die Logos von fels, PINK CROSS, LOS und Stonewall! Ohne diese Spiele kann man doch nicht richtig jassen!! Idee, Realisierung und Spielanleitung von und durch FELS. fels verkaufr das unterhaltsame Kartenspiel zusammen mit LOS, Pink Cross und Stonewall Haben wir dein/ihr Interesse geweckt? Das Spiel kostet Fr. 21.- (inkl. Porto und Verpackung von Fr. 4.-). Bestellungen via E-Mail (fels@fels-eltern.ch) oder setzen sie ihre Bestellabsicht in der Rubrik Kontakte -> Mitgliedschft. Wir schicken ihnen das Spiel mit Rechnung. zurückfels für dich, deine Eltern mit fels. Eine Mitgliedschaft bei fels...für deine Eltern Es ist ein Anfanmg - eine Bitte - eine Anerkennung - ein Dankeschön - ein Fingerzeig - eine Aufforderung - eine Unterstützung - ein Geschenk - ein Wink mit dem Zaunpfahl - etwas das schon lang fällig ist ! Warum nicht jetzt ? -> Kontakt zurückSchule und Homophobie Liebe kennt keine Grenzen: Homosexualität - auch ein Thema für die Schule. Die Fachgruppe Jugend und Schule von PINK CROSS, LOS und FELS will erreichen, dass SchülerInnen und Lehrpersonen an den Schulen unabhängig von ihrer sexuellen Ausrichtung respektiert und angenommen werden. Weshalb die Schulen gefordert sind: In jeder Klasse gibt es Schüler, die sich vom eigenen Geschlecht angezogen fühlen In jeder Schule gibt es lesbische und schwule Lehrer. Die meisten von ihnen machen daraus kein Geheimnis Zwei Drittel der Eltern reagieren negativ, wenn sie erfahren, dass ihr Kind homosexuell ist. Die Schule müsste hier Anlaufstelle sein und Unterstützung bieten.Verbale und physische Gewalt gegen Homosexuelle sind Schulalltag Hier der Bericht von Liselotte Mühlebach, FELS Vorstandsmitglied: Ich habe am Berufsschulprojekt im Workshop "Freundschaft und Liebe" mitgemacht. Durch die persönliche Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern hoffe ich, die verbreiteten Vorurteile abzubauen und der Homosexualität ein Gesicht zu geben. Die Erfahrungen, die ich während den Lektionen mit ganz unterschiedlichen jungen Menschen machte, waren positiv. Meine Offenheit und Direktheit haben viel dazu beigetragen, dass über das nicht einfache Thema homosexueller Liebe in einer positiven und unverkrampften Atmosphäre diskutiert wurde und gute Gespräche stattfanden. Ich erachte es als ausserordentlich wichtig, junge Menschen über die Erkenntnisse der Sexualwissenschaft zu informieren und aufzuzeigen, dass heterosexuelles und homosexuelles Empfinden und Verhalten gleichwertige Ausprägungen der menschlichen Sexualität sind. Ich hoffe, dass ich durch mein Engagement auch dazu beitragen konnte, dass jungen Schwule und Lesben nicht mehr ausgegrenzt und diskriminiert werden. Ich würde mich jederzeit wieder für solche Projekte zur verfügung stellen. Liselotte Mühlebach |
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